Gürtelrose – weshalb Sie diese Erkrankung nicht als Lappalie abtun sol
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 14. Juni 2011, 10:00 Uhr
GNL5356
Die Gürtelrose ist eine Viruserkrankung, die vom Zoster-Virus hervorgerufen wird, ein Virus aus der Familie der Herpes-Viren. Das Virus löst beim Erstkontakt die sog. Windpocken aus. Danach kann es im Körper jahrelang inaktiv bleiben und durch eine Infektionserkrankung und Schwächung des Immunsystems wieder als Gürtelrose aktiv werden. Wird die Gürtelrose schnell erkannt und umgehend behandelt, ist sie normalerweise in den Griff zu bekommen. Daher müssen Sie bei den ersten Anzeichen, die einer Grippe ähneln, umgehend in ärztliche Behandlung: Kopfschmerzen, leichtes Fieber, Übelkeit, Schüttelfrost. Dann entwickelt sich im Rumpfbereich auf Gürtelhöhe ein brennendes Gefühl, später bilden sich Schwellungen, Rötungen und Bläschen, die schmerzen und jucken. Der Ausschlag kann sich auch auf andere Körperregionen ausweiten. Wird die Therapie verspätet eingeleitet, können bleibende Schäden in Form von unangenehmen Schmerzen die Folge sein, die jahrelang andauern können und medikamentös behandelt werden müssen.