Grillen: Geben Sie Ihren Senf dazu
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 10. Juli 2008, 05:00 Uhr
GNL5356
Viele Sportsfreunde von mir sind begeisterte Grillfans. Das ist auch gut so, denn richtig gemacht, ist das Grillen eine der schonendsten Zubereitungsmethoden.
Gänzlich tabu sind gepökelte Fleisch- und Wurstwaren. Sie enthalten Nitritpökelsalz, das sich bei großer Hitze zu krebserregenden Nitrosaminen entwickeln kann. Nehmen Sie frisches hochwertiges Bio-Fleisch und grillen dieses in einer Aluschale. So vermeiden Sie, dass Fett in das Feuer tropft. Dabei werden Schadstoffe wie das krebserregende Benzpyren gebildet. Ihr Grillfleisch sollte nicht in Kontakt mit dem Feuerkommen, denn dann verbrennt es in Windeseile. Schneiden Sie verbrannte Teil ab. Besser noch: Entsorgen Sie verbranntes Grillgut. Grillen Sie lieber bei niedrigen Temperaturen und lassen Sie sich etwas mehr Zeit dabei. Das tut auch Ihren Nerven gut, insbesondere wenn Sie vorher gesportelt haben. Reiben Sie Ihr Grillgut mit Senf ein. Das schmeckt nicht nur gut, sondern vertreibt auch krebserregende Substanzen, die durch den Rauch entstehen. Ernährungswissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass bereits ein Teelöffel Senf reicht.