Greenpeace testet: Salate stark mit Pestiziden belastet
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 8. Februar 2010, 16:00 Uhr
GNL5223
Gesunde Ernährung zu jeder Jahreszeit wird uns nicht unbedingt leicht gemacht - anders lässt sich das Ergebnis einer Untersuchung von Greenpeace nicht erklären. Die Umweltorganisation hatte 36 verschiedene Sorten Kopfsalat sowie Rucola in Discountern und Supermärkten gekauft und testen lassen.
Das Ergebnis: 11 von 21 Kopfsalaten sowie 4 von 12 Sorten Rucola aus konventionellem Anbau waren nicht empfehlenswert, da sie mit Pflanzenschutzmitteln belastet waren. In drei Proben wurden sogar die gesetzlichen Pestizid-Höchstmengen überschritten.
Das Gefährliche, so Greenpeace: Um nicht die Grenzen eines Pflanzenschutzmittels zu überschreiten, werden bis zu 15 verschiedene Pestizide eingesetzt. Am stärksten belastet waren die Salate aus Belgien und Italien, die aus Deutschland und Spanien dagegen fielen bei der Untersuchung nicht so stark auf.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Peggy R (08.02. 2010 16:33 Uhr):
Davon gehört habe ich schon öfter. Was kann man denn noch essen/kaufen, ohne sich zu belasten bzw. sich wirklich gesund zu ernähren???
Antworten - Kommentar von Hans Gerhard Kauschke (08.02. 2010 18:47 Uhr):
Wenn schon die Gefahr mit Pestiziden verunreinigter Salate so groß ist, dann würde mich in Ihrem Newsletter interessieren, was man mit verunreinigten Salaten macht, damit Sie nicht mehr gesundheitsschädlich sind. Ich spüle den Salat kurz im warmen und dann im kalten Wasser, damit sich die vermeintlichen Pestizide lösen und doch der Salat durch das kalte Wasser seine Frische nicht verliert. Ob das allerdings wirklich hilft, sollte ein Chemiker beurteilen und Sie es dann veröffentlichen.
Antworten - Kommentar von RH (08.02. 2010 20:28 Uhr):
wichtig wäre doch in diesem Zusammenhang, Roß + Reiter zu benennen, denn nur ein gezielter Boykott dieser Volksvergifter könnte Abhilfe schaffen,- das öffentliche Kontrollnetz ist ohnehin eine Lachplatte.
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