Gönnen Sie Ihren Füßen regelmäßig ein paar Streicheleinheiten
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 10.01.2008 05:00 Uhr
GNL5356
Nehmen Sie ab und an ein warmes Fußbad, wenn Sie vom Laufen oder vom Training kommen. Das entspannt die angestrengte Muskulatur. Für müde Füße oder Schwitzefüße gibt es spezielle Badezusätze. Seifen Sie jeden Fuß kräftig ein. Lassen Sie die Füße etwa zehn Minuten im Wasser stehen, damit sie schön weich werden. Nun rubbeln Sie verhornte Stellen mit einem feuchten Bimsstein oder einem Schmirgelschwamm weg. Die Hornhaut bildet Ihr Fuß, um sich vor unangenehmen Druckstellen zu schützen.
Nach dem Bad die Füße gut abtrocknen, vor allem die Zehenzwischenräume. Eventuell gegen Fußpilz behandeln. Bei Bedarf Füße eincremen. Für strapazierte Füße gibt es in Apotheke und Drogerie spezielle Salben – etwa Schrundensalbe oder Hornhaut-Reduziercreme, die besonders viel Fett enthalten. Denn wenn die Hornhaut am Fuß rissig (schrundig) wird, liegt es daran, dass der Fußhaut Fett und Feuchtigkeit fehlen. Am Spann und an den Fersen besonders gut eincremen, hier trocknet die Haut am schnellsten aus.
Wenn Sie nichts mehr vorhaben: Füße ganz dick mit einer Fettcreme oder Vaseline einreiben. Baumwollsöckchen darüber ziehen und einwirken lassen. Das geht am besten über Nacht. Diesen Tipp haben Sie meiner Frau zu verdanken. Sie schwört darauf.
Schnelle Hilfe gegen müde Füße
Für alle, die mit matten, strapazierten Füßen nach Hause kommen: Badewanne mit kaltem Wasser voll laufen lassen, auf den Badewannenrand setzen und die Füße bis zu den Waden ins kalte Nass stellen. Wenn sich das Frischegefühl von unten auf den Körper auszudehnen beginnt, Füße herausnehmen und mit einem Handtuch schön warm rubbeln. Wenn Sie mögen, können Sie auch in der Wanne Wasser treten. Das bringt den Kreislauf noch etwas mehr in Schwung.
Auch mit einer Fußmassage können Sie müden Füßen etwas Gutes tun: Ein wenig Körperöl oder –milch auf die Handflächen verteilen, einen Fuß in beide Hände nehmen, die Daumen ruhen zunächst auf der Fußsohle, dann mit „melkenden“ Streichbewegungen die Füße nacheinander bearbeiten. Dabei die Hände leicht zusammenkneifen und bis zu den Zehen herunterziehen. Klingt mehr nach Frauensache, ist aber ungemein angenehm. Vielleicht können Sie Ihre Frau ja dazu überreden, Ihnen ab und an liebevoll die geschundenen Füßen zu kneten...