Glutamat – gefährlicher Angriff auf Ihr Gewicht
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 17. Januar 2011, 05:00 Uhr
GNL5356
Der in der Lebensmittelindustrie überaus gebräuchliche Geschmacksverstärker Glutamat verstärkt nicht nur Ihren Appetit, sondern auch die Ausschüttung des Wachstumshormons Somatropin. Dies hat eine Störung der Fettverbrennung zur Folge, wie Wissenschaftler der Universität Kiel herausfanden. Das führt auf die Dauer zu Übergewicht.
Vielen Nahrungsmitteln und Speisen wird Glutamat als Zusatzstoff zugesetzt, um den Geschmack zu intensivieren oder die Minderwertigkeit der Zutaten zu übertünchen. Gewarnt wird vor dem Genuss von Glutamat seit Längerem, weil es schon in kleinsten Mengen als Nervengift wirken soll und als Risikofaktor für Alzheimer und Multiple Sklerose gilt.
Glutamat kommt in vielen Lebensmitteln auch ganz natürlich vor - etwa in Tomaten, Pilzen, Fleisch, Fisch, Sojasauce und Hartkäse. Sie brauchen deshalb also keine Extraportion dieses Zusatzstoffes, die Sie dazu verführt, mehr zu essen, als Ihnen guttut. Beim Einkaufen von Lebensmitteln sollten Sie immer auf die Zutatenliste schauen. Das am häufigsten verwendete Natriumglutamat verbirgt sich hinter der Bezeichnung E 621. Es steckt unter anderem in Wurst, Schinken, Suppe, Kartoffelchips, Fertiggerichten und Würzmischungen.
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Heinz Mattmüller (17.01. 2011 10:25 Uhr):
Wir betreiben einen Thai Partyservice und führen auf der Webseite aus: Viele Lebensmittel enthalten Glutamat, ein Geschmacksverstärker mit E-Nummer. In asiatischen Restaurants und Imbissbuden wird dieses Pulver manchmal löffelweise ins Essen gestreut, was bei empfindlichen Menschen zu allergischen Reaktionen führen kann, bekannt unter der Bezeichnung "Chinarestaurant-Syndrom".
Antworten