Gicht – ein Leiden „alter Knaben“
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Gicht
vom 3. August 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Früher war die Gicht als „Zipperlein" bekannt. Sie galt als Krankheit der Könige und der besser gestellten "alten Knaben". Denn man wusste schon früh, dass das Leiden an den reichlichen Genuss von Alkohol und Fleisch gekoppelt war. In der Umgangssprache wird Gicht noch heute als "Wohlstandskrankheit" bezeichnet. In "schlechten Zeiten" beispielsweise, also etwa nach dem zweiten Weltkrieg, gab es kaum Gichtkranke.
Seitdem Lebensmittel im Übermaß zur Verfügung stehen, hat sich die Zahl der Gichtkranken vervielfacht. Knapp fünf Prozent aller Männer und rund ein Prozent aller Frauen sind von der schmerzhaften Gelenkerkrankung betroffen. Bei Frauen steigt der Anteil dadurch an, dass auch sie in den letzten Jahren dem guten Leben mehr zusprechen als früher. Nach den Wechseljahren machen die Erkrankungszahlen einen noch einmal einen erheblichen Schub nach oben. Offenbar entfaltet bis dahin das Östrogen eine schützende Wirkung. Allerdings treten erste Symptome heute auch schon bei 20- bis 30-Jährigen auf. In vielen Fällen geht die Gicht mit anderen Zivilisationskrankheiten einher: Diabetes, erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck und Übergewicht.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Renate Vesper (03.08. 2011 09:37 Uhr):
Mein Mann hat schon seit fast 30 Jahren Gicht und hat sie mit Tabletten im Griff,er hat ganz selten mal ein Glas Bier oder Wein getrunken und ist auch kein großer Fleischesser,also kann man das nich verallgemeinern das nur die Leute die gut leben und viel Alkohol trinken Gicht bekommen.
Antworten- Antwort von Freimuth (03.08. 2011 22:22 Uhr):
Also ich habe auch Gicht,die sich in großen Schmerzen,oftmals in den Großen Zehen, Knien und auch Hand-gelenken bemerkbar machte. Es gibt ein gutes Mittel den Gichtschub zu stoppen.Es heißt: Colchysat. Ein Extrakt aus der Herbstzeitlosen. Für akkute Gichtanfälle ist das OK. Man muß es nur ganz hart entsprechend den gebrauchsinfomationen einnnehmen. Dann wirkt es auch garantiert. Um die Nieren zu schützen nehme ich jetzt Allopurinol in niedrieger Dosis.Komplikatinen und Schmerzen sind wenig aufgetreten. Ich bin sehr froh darüber. Einmal in einem halben habe ich wieder Gichtprobleme am Handgelenk verspürt. Das Mittel Diclac hilft,aber es ist ein sehr agressives Mittel, aber es hilft. Das GUTE ist es,dass ich nicht mehr auf Purine in der Nahrung achten muß. Mit feunlichem Gruß H.Freimuth
- Antwort von Freimuth (03.08. 2011 22:22 Uhr):