Gibt es bald einen Impfstoff gegen Prostatakrebs?
unseren Experten des Mayo Clinic Gesundheits-Brief in Täglich Gesund zum Thema Prostatakrebs
vom 8. Februar 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
Die sich derzeit in der Testphase befindlichen „Impfstoffe" gegen Prostatakrebs haben mit normalen Impfstoffen nicht viel gemeinsam. Herkömmliche Impfstoffe zielen darauf ab, den Ausbruch der entsprechenden Krankheit bei gesunden Personen zu verhindern. Bei den Mitteln gegen Prostatakrebs hingegen handelt es sich um eine Immuntherapie. Diese soll das Immunsystem von Prostatakrebs-Patienten anregen, Krebszellen zu beseitigen.
Das Testpräparat Provenge soll bei Männern eingesetzt werden, die bereits an fortgeschrittenem Prostatakrebs leiden und nicht mehr auf eine Testosteron-Therapie ansprechen.
Eine kürzlich durchgeführte Studie kam zu folgendem Ergebnis: Patienten, die mit Provenge behandelt wurden, konnten vier Monate länger leben im Vergleich zu den Patienten, die nicht mit Provenge behandelt wurden. Das Behandlungsergebnis von Provenge entspricht somit den Ergebnissen, die mit einer Chemotherapie erzielt werden können. Jedoch beschert der therapeutische Impfstoff den Patienten weit weniger unangenehme Nebenwirkungen als eine Chemotherapie.
Möglicherweise wird die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde (FDA) eine Zulassung für Provenge in naher Zukunft erteilen. In diesem Fall sind die Ärzte der Mayo Clinic davon überzeugt, dass dieser therapeutische Impfstoff eine neue Ära in der Bekämpfung von weit fortgeschrittenen Prostatakarzinomen einläuten wird.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Müller (06.04. 2011 19:18 Uhr):
Sie brauchen in Zukunft nicht mehr so viel Angst bei dem Wort Krebs haben, es gibt tolle, natürliche und nebenwirkungsfreie Therapien. Grüner Tee ist vielleicht schon bekannt, also reichlich trinken. Als nächstes keine Kohlenhydrate mehr verzehren, nur noch Obst und Gemüse. Denn jedes Gramm Glukose ernährt den Krebs. Und als Trumpf kann man MMS richtig dosiert anwenden, das Chlordioxit zerfetzt regelrecht alle Krebszellen. Geht zu Jim Humble und lest die Patientenberichte. Informiert euch beim Alpenparlament.tv und beim Dr. Rohsmann;YouTube; Viele Grüße
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