Gestresst? Die Anthroposophische Medizin weiß Gegenmittel
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 12. November 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
In der vergangenen Woche berichtete ich Ihnen darüber, wie die Anthroposophische Medizin Ihnen helfen kann, Ihren Stress abzubauen. Außer auf Medikamente setzt sie dabei auf diese Methoden:
- Entspannungstraining: Stress und innere Anspannung benötigen einen Gegenpol: die Entspannung. Es gibt viele Methoden und Übungen, die Ihren Körper und Ihre Seele in den Zustand tiefer Entspannung versetzen können, dazu zählen das Autogene Training, die Progressive Muskelrelaxation, Qigong, Tai-Chi oder Yoga. Aber auch regelmäßiges Wandern, Laufen, oder Radfahren sind wirkungsvolle Naturrezepte gegen Stress! Denn Bewegung an der frischen Luft baut Stresshormone ab und bringt uns wieder in unseren Rhythmus.
- Ordnungstherapie: Dieser Begriff wurde ursprünglich von Pfarrer Kneipp geprägt, der damit einen Weg zum gesundheitsbewussten Leben beschrieb. Heute steht die Ordnungstherapie als Überbegriff für Maßnahmen, die Ihre inneren Rhythmen stärken. Sie setzt unter anderem auf einen regelmäßigen Lebensrhythmus, Entschleunigung und ein natürliches Leben. Sie greift ordnend in Körper und Seele ein, um Ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Zur Ordnungstherapie zählen unter anderem die Fußreflexzonenmassage, die Craniosacraltherapie, die Osteopathie sowie die Wasseranwendungen nach Pfarrer Kneipp.
- Rhythmische Massage: Sie ist eine Erweiterung der klassischen Massage, entwickelt von den Ärztinnen Dr. med. Ita Wegman und Dr. med. Margarethe Hauschka. Hierbei werden Massagegriffe angewendet, bei denen mehr Wert auf Saugwirkung statt auf Druck gelegt wird.