Gerümpel behindert Ihr Gehirn
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 2. Dezember 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
kennen Sie den Schlaraffenland-Effekt? Viele Menschen leiden darunter: Sie haben von allem zu viel. Zu viel Kleidung, zu viele Schuhe, zu viel Technik, zu viele unnütze Haushaltsgeräte, zu viele nicht mehr brauchbare Vorräte, zu viele Sammlungen (etwa Eulen, Hasen und Elefanten in allen Bau- und Spielarten!!!) - kurz zu viel Gerümpel. Das raubt Ihnen Zeit und Nerven, macht sie am Ende unzufrieden und krank. Gerümpel behindert Sie vor allem auch geistig.
Ihr Zuhause ist der äußere Ausdruck dessen, was in Ihrem Innern vorgeht. Wer äußerlich in Umordnung lebt, ist auch innerlich nicht geordnet. Das kostet viel Lebensenergie. Viele Menschen sagen, dass ihnen die Zeit zum Aufräumen fehlt. Das mag angesichts der vielfältigen Anforderungen des Alltags und des lärmenden Konsums sogar stimmen beziehungsweise so erscheinen. Doch wenn Sie sich einmal dazu durchringen, in Ihrem Umfeld Klarschiff zu machen, wird Ihnen rasch deutlich werden, wie viel Zeit und Nerverei Sie sparen, wenn Sie einmal Klarheit schaffen. Denn Gerümpel erhöht Ihren Platzbedarf sowie Ihren Aufräum- und Putzaufwand, setzt Sie damit unnötig unter Druck. Zudem sorgt Unordnung dafür, dass Sie ständig etwas suchen, was Ihnen wiederum die Zeit stiehlt.
Am Ende können Luft und Lebensenergie nicht mehr frei zirkulieren. Ihr Gerümpel schnürt Ihnen den Atem ab und behindert klares Denken. Wenn Sie anfangen, über das Gerümpel in Ihrem Umfeld nachzudenken, verändern Sie auf lange Sicht fast zwangsläufig auch Ihr Verhalten zum Positiven.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
ähnliche Beiträge
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Christian Neumnann (02.12. 2009 08:56 Uhr):
Sehr geehrte Fau Schneider, kurz und gut: Ihr Artikel über die eigene Ordnung hat mir sehr gut getan. Resultat: nach gelobter Besserung starte ich neu. Bleiben Sie auch gesund und weiter so, viele Grüße Christian Neumann
Antworten - Kommentar von Franz Krejci (02.12. 2009 09:25 Uhr):
Sehr gut. Befreiend!
Antworten - Kommentar von Neidhart (02.12. 2009 11:15 Uhr):
Genau diese Themen beschäftigen mich zur Zeit ganz besonders! Danke! Mit freundlichen Grüssen Frau Neidhart
Antworten - Kommentar von Regina (02.12. 2009 11:58 Uhr):
Ich lese soeben das Buch: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags; von Karen Kingston...und kann das nur bestätigen!!!!!!!!! Nach den ersten Seiten habe ich begonnen: aufzuräumen, wegzuwerfen... ich fühlte mich danach wunderbar!!
Antworten - Kommentar von Ellen schwung (02.12. 2009 15:24 Uhr):
Hallo, ich finde in ihrem Beitrag das Wort U-mord- nung. Ich stehe auch beim Vertippen an erster Stelle und finde es auch nicht schlimm. Aber bekommt es so nicht einen ganz andere Zusammenhang. Meine Lebenserfahrung und jahrzehntelange Beschäftigung mit Lernstrategien,Lehren und Therapie haben mich anderes gelehrt. Jeder ist da irgendwie Individualist. Ich arbeite am effektivsten in einem Umfeld, das mancher Mensch als chaotisch ansehen mag. - Der kreative Mensch kann nur im Chaos gedeihen - las ich in einem Buch -Schule und Kreativität - schon vor 25 Jahren. Für Sie mag die Schilderung zutreffen, aber gerade bei ordentlichen - entrümpelten Menschen erlebe ich oft geistige Enge und seelische Armut. In der Fülle liegt die Kraft. Liebe Grüße E. Schwung
Antworten
- Kommentar von Marcus Volk (02.12. 2009 20:39 Uhr):
Entrümpeln befreit. Ich schicke Dinge die ich Nicht mehr brauche nach Paraguay,dort ist die Not sehr groß.www.erstehilfe-paraguay.de Anderes bekommt zB die www.tierhilfe-seck.de Es macht Freude Dinge weiterzugeben.
Antworten - Kommentar von Carolina Lea Plaza (03.12. 2009 02:23 Uhr):
Gratuliere für den Text über das Gerümpel...ich weis leider nicht wo un wie ich anfangen soll... alles hat eine Erinnerung...ich wünschte ich könnte aufreumen und weg werfen...schaffe es bis heute nicht, aber ich verliere nicht die Hoffnung.... Herzliche Grüsse, Carolina Lea-Plaza
Antworten