Genießen Sie Kaffee ohne Reue
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Kaffee
vom 19. Juni 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
lange Zeit wurde Kaffee als Flüssigkeitsräuber und ungesund verschrien. Jetzt bekommt er Schützenhilfe von der Wissenschaft: Weder macht er nervös noch enthält er Giftstoffe. Im Gegenteil - er schützt Sie vor Herzinfarkt, Krebs und Diabetes.
Kaffee raubt Ihnen keine Flüssigkeit! Amerikanische Forscher haben den Einfluss koffeinhaltiger, koffeinfreier, kalorienhaltiger und kalorienfreier Getränke auf den Flüssigkeitshaushalt des Körpers untersucht. Sie sind zu der guten Nachricht gelangt, dass die Warnung, Kaffee nicht mit in die tägliche Flüssigkeitsbilanz einzurechnen, weil er in Wirklichkeit entwässernd wirkt, getrost zu den Akten gelegt werden kann. Koffein wirkt sich nicht negativ auf Ihre Flüssigkeitsbilanz aus.
Sie können Ihren Kaffee also unbesorgt in die täglich benötigte Flüssigkeitsmenge von rund zwei Liter hinzurechnen. Zu diesem Ergebnis waren vor einer Weile bereits andere amerikanische Wissenschaftler gekommen. Sie hatten Studien der vergangenen 30 Jahre ausgewertet, die sich mit dem Einfluss von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken auf den Wasserhaushalt des Körpers befassten. Ihr Ergebnis: Die üblicherweise getrunkene Menge an Kaffee, Tee und anderen koffeinhaltigen Getränken wirkt nicht entwässernd. Erst ab vier Tassen Kaffee am Tag erhöht sich die Flüssigkeitsausscheidung. Die ernährungsmedizinische Empfehlung, zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser zu trinken, können Sie also von der fünften Tasse an weiter beherzigen - müssen es aber nicht.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider