Genießen Sie jetzt die Heilwirkungen der frühlingszarten Kartoffeln
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 13. Mai 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
heute möchte ich als Super-XXL-Kartoffel-Fan etwas mit Ihnen schwelgen: Neue Kartoffeln sind neben Spargel und Erdbeeren für mich der Inbegriff aller Frühlingsgenüsse. Junge Kartoffeln mit etwas Butter und ein wenig Salz ist ein Gericht, das keine Klassengrenzen kennt. Arm oder reich, alt oder jung, gesund oder krank - ich kenne fast keine Menschen, die mit Kartoffeln auf Kriegsfuß stehen. Zudem ist die Knolle eines der preiswertesten Nahrungsmittel, die wir haben.
Die Kartoffel schmeckt solo einfach prima, bringt aber auch andere Aromen voll zur Geltung. So harmoniert sie mit Quark ebenso gut wie mit Eiern oder Saucen. Sie ergibt wunderbare Suppen oder Suppeneinlagen, Klöße oder italienische Gnocchis. Ein mildes Kartoffelpüree hilft einem kranken Magen wieder auf die Beine, eine würzige Stampfkartoffel regt den Appetit an, deftige Bratkartoffeln sättigen auch die Seele. Hunderte verschiedener Gerichte gibt die Kartoffel her, süße und salzige Vorspeisen, üppig-herzhafte Speisen sowie unzählige Fitness-Gerichte.
Auch in der ernährungsphysiologischen Wertigkeit steht die tolle Knolle ganz oben. Mit einem Gehalt von 13, 6 Milligramm Vitamin C auf 100 g liegt die Kartoffel noch vor Karotte und Apfel. Neben den Vitaminen B 1, Niacin und K, verschiedenen Enzymen und Aminosäuren finden sich auch wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Eisen und Magnesium im Erdapfel, wie die Österreicher die Kartoffel nennen. Vor allem der hohe Kaliumgehalt sticht ins Auge: 400 Milligramm pro 100 Gramm. Damit enthält eine einzige Kartoffel soviel Kalium wie rund 100 Liter durchschnittliches Mineralwasser (die Wässer haben natürliche unterschiedliche Mineralstoffgehalte). Diesem hohen Kaliumgehalt verdankt die Kartoffel ihre Fähigkeit, Ihren Organismus beim Entwässern zu unterstützen.
Erfahren im nächsten Beitrag, was die Kartoffel Ihrer Gesundheit an Heilwirkungen zu bieten hat. Jetzt können Sie die wunderbaren Knollen frühlingszart genießen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider