Beate Rossbach in Naturmedizin aktuell zum Thema Gehirn
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Es ist eine Tatsache, dass mit zunehmendem Alter Gehirnzellen zugrunde gehen und die Gehirnleistung dadurch ab dem 50. Lebensjahr abnimmt. Allerdings heißt das nicht, dass man den Verlust der Gehirnzellen nicht wieder ausgleichen kann. Denn Studien haben anhand von Computertomographien (CT) des Gehirns eindeutig nachgewiesen, dass sich selbst im hohen Alter Gehirnbereiche noch vergrößern können.
Damit sich neue Gehirnzellen bilden können, müssen Sie allerdings etwas tun. Am wirkungsvollsten ist es dabei, etwas vollkommen Neues zu erlernen. So ließen Forscher der Universität Hamburg-Eppendorf Senioren drei Monate lang das Jonglieren üben. Nach dieser Zeit hatten sich bei allen Probanden die Gehirnbereiche, die für Lernen und Reaktionsvermögen zuständig sind, im CT sichtbar vergößert.
Mir diesen Tätigkeiten fördern Sie das Wachstum neuer Gehirnzellen:
- Lernen einer neuen Sprache
- Erlernen eines Musikinstruments
- Hobbys, die Kreativität und Kombinationsvermögen steigern
- intensiver Austausch mit anderen Menschen
Dabei kommt der Pflege sozialer Kontakte eine besondere Bedeutung zu. Wer nur allein im stillen Kämmerlein seinen Hobbys nachgeht oder musiziert, wird das Potential seiner geistigen Fähigkeiten nicht voll ausschöpfen. Nur im Umgang mit anderen Menschen bleibt das Gehirn auch im hohen Alter aktiv. Forscher wissen, dass schon ein Gespräch auf einer Parkbank genauso viele Gehirnzellen trainiert wie das Lösen von Knobelaufgaben.
Werden Sie also aktiv! Vielleicht melden Sie sich z. B. zu einem Sprachkurs an der Volkshochschule an. Dabei erlernen Sie nicht nur etwas Neues, sondern knüpfen gleichzeitig auch neue soziale Kontakte.
- Kommentar von Karl Rietmann
Bin mit 61 in Rente gegangen und habe dann noch ein neues Studium aufgenommen und bin heute Nutrigenomiker/Epigenetiker - beschäftige mich nun mit einer Materie die gewaltig Freude macht. Und vielen in meiner Umgebung zum besseren Verständnis ihres Lebens verhelfen.
Antworten- Kommentar von Jacques Vos
Deutsch ist nicht meine Muttersprache, deshalb vielleicht einige Fehler. Sicher lässt die Fähigkeit unseres Gehirns nach, aber wie mit unsrem Muskelsystem können wir auch beim Gehirn ziemlich mithelfen der Zeitpunkt so weit wie möglich nach hinten zu verschieben. Als geburtiger Holländer wohne ich jetzt 50 Jahre in der französischen Schweiz. Habe mit 65 meinen Fernseher herausgeschmissen und mich über PC angeschlossen an eine Poesiegruppe. Das Dichten ist eine unglaublich kreatives Hobby. Ich bin jetzt 72 und stehe voll im Leben. Fliege ein Mal im Monat nach Holland wo ich mit anderen meine Gedichten vortrage.
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