Fußreflexzonenmassage: Wie Ihnen der direkte Draht „von unten“ nützen kann

in Naturmedizin aktuell
vom


von Sylvia Schneider

Liebe Leserin,
lieber Leser,

die Füße massieren, wenn der Bauch wehtut? Sanfter Fußdruck bei Leberbeschwerden? Eine sanfte Behandlung der Fußreflexzonen, wenn der Kopf dröhnt? Können Sie sich das vorstellen? Das hört sich unwahrscheinlich an, ist es aber nicht – so neueste Forschungsergebnisse.


„Je mehr sich ein Mensch um die Gesundheit seiner Füße kümmert, desto besser geht es seinem Organismus“, davon war Eunice D. Ingham überzeugt, die Pionierin der Fußreflexzonenmassage in den USA. Der Hintergrund für diese zunächst gewagt erscheinende These: Ihre Organe können Schmerzen und Störungen auf die Fußsohlen projizieren. Auf ihnen spiegeln sich alle Teile des Körpers wieder. Der amerikanische Arzt Dr. William Fitzgerald entdeckte vor etwa 100 Jahren, dass sich der Körper in zehn senkrecht verlaufende Zonen einteilen lässt, die jeweils in den Fingerkuppen und Zehenspitzen enden. Überall dort, wo eine dieser Körperzonen durch ein Organ führt, findet sich in der dazu gehörigen Zone am Fuß eine Entsprechung. Diese Stelle ist nervlich mit dem jeweiligen Organ verbunden, über sie lässt sich das Organ ansprechen und stimulieren.

Aus dieser Erkenntnis wurde eine sanfte Druckpunktmassage entwickelt

Ist der Stoffwechsel eines Organs gestört, so kann die entsprechende Fußreflexzone schmerzen, wenn darauf gedrückt wird. Viele tausend Nerven enden an der Fußsohle, das erklärt ihre Empfindlichkeit (und warum wir an den Fußsohlen so kitzelig sind). Dass eine zwischen den Füßen und anderen Teilen des Körpers enge Verbindungen bestehen, hatten bereits die Chinesen vor 6.000 Jahren erkannt. Auch den nordamerikanischen Indianern waren Druckpunkte an den Fußsohlen bekannt. Von ihnen erfuhr Dr. Fitzgerald von dieser Therapie. Er entwickelte aus den Druckpunkten eine Art Landkarte, auf der die Berührungspunkte der entsprechenden Organe zu finden sind.

Dabei entspricht die rechte Körperhälfte dem rechten Fuß, die linke dem linken. Werden auf der einen Fußseite bestimmte Punkte massiert, gibt es über die Nervenbahnen einen Reflex in der entsprechenden Hirnhälfte. Daher rührt auch der Name der Methode. Solche Reflexzonen finden sich auch an anderen Stellen des Körpers, an den Füßen sind sie jedoch am ausgeprägtesten und sensibelsten.

Was die Fußmassage für Sie leisten kann, erfahren Sie im nächsten Beitrag!

Leben Sie wohl!

Ihre Sylvia Schneider


von
Sylvia Schneider

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