Fußreflexzonenmassage: Vom Profi wirkt sie besser

in Naturmedizin aktuell
vom


von Sylvia Schneider

Wie fast alle anderen Naturheilverfahren kann die Massage der Reflexzonen an den Füßen die Erscheinungen, die bekämpft werden sollen, zunächst verstärken. Auch die Ausscheidungen über Haut, Nieren und Darm können aktiviert werden. Diese Erscheinungen verschwinden nach rund 24 Stunden meist wieder. Sie gelten jedoch als Nachweis dafür, dass der Körper die Heilsignale annimmt und umsetzt. Manchmal kommt es zu leichtem Juckreiz und Schwitzen. Meistens fühlen Sie sich jedoch frisch und entspannt nach einer Sitzung. Die Fußreflexzonenmassage gilt unabhängig von ihrem therapeutischen Effekt als ganz besonders angenehm.


Mit zehn bis zwölf Sitzungen müssen Sie rechnen, wenn Sie bei einem ausgebildeten Reflexzonentherapeuten von schmerzenden Stellen am Fuß zu wohligem Behagen massiert werden wollen. Bei der speziellen Drucktechnik ist entscheidend, dass ein kurzer, aber starker Druck auf den jeweiligen Reflexpunkt ausgeübt wird. Das erfordert eine spezielle Ausbildung. Vor allem Heilpraktiker, Krankengymnasten, Physiotherapeuten, Fußpflegerinnen und Kosmetikerinnen bieten heute Fußreflexzonenmassagen an.

Die erste Behandlung dauert etwa eine Stunde, da der Therapeut zunächst den Fuß erkundet, die Auffälligkeiten registriert und sich ein Bild von möglichen Beschwerden macht. Jede weitere Massage dauert eine dreiviertel Stunde und kostet zwischen 25 und 40 Euro, die Sie selbst berappen müssen. Damit der Körper sich zwischen den einzelnen Sitzungen regenerieren kann, sollten Sie nicht öfter als zweimal pro Woche eine Massage vornehmen lassen. Eine Erleichterung von Beschwerden werden Sie frühestens nach drei Sitzungen verspüren.

Sie sollten auf eine Massage verzichten, wenn Sie

  • Fieber haben
  • unter einer Infektion leiden – etwa einer Fußpilzerkrankung
  • Venenentzündungen oder Entzündungen des Lymphsystems haben (bei Krampfadern sollten Sie vorher besser Ihren Arzt befragen)
  • unter schweren Depressionen leiden
  • Rheuma in den Füßen haben
  • größere Verletzungen irgendwo am Körper aufweisen
  • schwere Durchblutungsstörungen mit absterbendem Gewebe oder offene Wunden haben (offenes Bein oder diabetischer Fuß)
  • schwanger sind (weil die Massage die Gebärmutter in Unruhe versetzen kann).

von
Sylvia Schneider

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