Frauenbeschwerden: Welchen Sport können Sie unbesorgt treiben?
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 27. Mai 2008, 05:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leser,
viele Frauen plagen sich regelmäßig mit Menstruationsbeschwerden und anderen Unpässlichkeiten während ihres Zyklus herum. Dazu meine gute Nachricht: Bewegung lindert Ihre Beschwerden, lenkt Sie ab und kurbelt die Bildung von Killerzellen im Blut an.
Wenn Sie sich schlecht fühlen, müssen Sie weder auf Bewegung noch auf Sport verzichten. Allerdings sollten Sie sich nicht überfordern und Kraftakte vermeiden. Schweißtreibende Workouts sind weniger geeignet. Besser sind schonende Ausdauersportarten. Und natürlich sollten Sie in diesem Moment nicht anfangen zu sporteln, wenn Sie bislang keinen Sport betrieben haben.
Gerade während der Regel tut Frauen Bewegung besonders gut. Mediziner fanden heraus, dass Hochleistungssportlerinnen jetzt Höchstleistungen vollbringen. Die mit Blutungsbeginn wieder ansteigende Östrogenausschüttung macht Frauen besonders leistungsstark. Andererseits werden beim Sport - etwa beim Laufen oder Schwimmen - Hormone ausgeschüttet, die sich positiv auf die Laune und das Schmerzempfinden auswirken. In etlichen Studien wurde festgestellt, dass Frauen, die regelmäßig Sport treiben, kaum Probleme mit ihrer Regel haben.
Mein Tipp: Treiben Sie an Ihren Tagen wie gewohnt Sport, wenn Ihnen danach ist. Medizinisch spricht nichts dagegen - im Gegenteil. Haben Sie ein starke Blutung, lassen Sie es dennoch lieber etwas ruhiger angehen, aber das tun Sie wahrscheinlich ganz automatisch von selbst. Sollten Sie eher das Bedürfnis nach Wärme und Rückzug haben, können Sie dem aber auch ohne schlechtes Gewissen nachgeben und mit Ihrem Sportprogramm nach der Blutung weitermachen.
Im nächsten Beitrag gebe ich Ihnen weitere Tipps.
Machen Sie es gut!
Ihr
Helmut Erb