Folsäure: Was tun bei einer Unterversorgung (Teil II)
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich zum Thema Folsäure
vom 15. März 2011, 10:00 Uhr
GNL5356
Am vergangenen Donnerstag haben Sie erfahren, wann Sie in eine Unterversorgungs-Situation mit Folsäure kommen können. Heute schildere ich Ihnen, wie Sie einen Mangel erkennen und mit welchen Maßnahmen Sie gegensteuern können.
Einen Folsäure-Mangel erkennen Sie an folgenden, allerdings unspezifischen, Symptomen. Ihr Arzt sollte diese differential-diagnostisch abklären:
Reizbarkeit, depressive Verstimmung, schnelle Ermüdung, Schwäche, verzögerte Wundheilung, Durchfall, Gewichtsverlust, erhöhte Infektionsanfälligkeit.
1. Gegenmaßnahme: Setzen Sie folsäurehaltige Lebensmittel regelmäßig auf Ihre Speisekarte. Dazu gehören: Weizenkeime, rote Bohnen, Sojabohnen, Rosenkohl, Grünkohl, Spinat, Feldsalat, Kalbsleber und Brokkoli.
2. Gegenmaßnahme: Bei anhaltender Unterversorgung können Sie Folsäure auch als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Ihr Apotheker hat entsprechende Präparate (100 Tabl. ca. 8,- €) vorrätig. Fragen Sie aber vorab Ihren Arzt bezüglich Dosis und Anwendungsform. Bei evtl. Überdosierung wird überschüssige Folsäure mit dem Urin ausgeschieden.
ähnliche Beiträge
- Folsäure: Jeder 4. ist unterversorgt! (Teil I)
- Achtung: Sind Sie ausreichend mit Folsäure versorgt?
- Mit Folsäure senken Sie Ihr Schlaganfall-Risiko
- Mit Folsäure senken Sie Ihr Schlaganfall-Risiko
- So bekommen Sie mehr Folsäure auf Ihren Speiseplan
- Achten Sie auf Ihre Folsäure-Aufnahme
- Folsäure schützt Ihr Herz und Ihr Hirn
- Zwei Gläser Wasser helfen Ihnen gegen morgendliche Schwindelanfälle