Folsäure: Jeder 4. ist unterversorgt! (Teil I)
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich zum Thema Folsäure
vom 10. März 2011, 10:00 Uhr
GNL5356
Folsäure ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Vitamine der B-Gruppe. Sie ist unentbehrlich für das Zellwachstum, die Zellteilung und die Synthese von Eiweißen in unserem Stoffwechsel. Ein Folsäure-Mangel ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Alarmierend ist daher die Tatsache, dass jeder 4. Deutsche mit Folsäure unterversorgt ist. Obwohl Sie in unseren Lebensmitteln reichlich vorhanden ist, kann unser Organismus sie nicht immer in genügenden Mengen resorbieren. Stellen Sie fest, ob Sie eventuell unter einem Folsäure-Mangel leiden und beantworten Sie sich ehrlich die folgenden Fragen:
Ernähren Sie sich häufig aus Konserven?
Essen Sie seltener als 4 bis 5 Mal pro Woche Gemüse oder Salat?
Essen Sie vorwiegend in Kantinen oder Restaurants?
Wurde bei Ihnen ein Eisenmangel diagnostiziert?
Halten Sie sich häufig in der Sonne auf?
Sprechen Sie Alkohol- und Tabakkonsum zu?
Nehmen Sie regelmäßig Medikamente wie Aspirin, Antibiotika, Antazida oder Kontrazeptiva?
Leiden Sie an einer chronischen Erkrankung?
Leiden Sie an einer akuten Erkrankung oder sind Sie derzeit Reha-Patient?
Wenn Sie zwei und mehr Fragen mit Ja beantwortet haben, sollten Sie unbedingt Ihre Folsäure-Versorgung überprüfen. Woran Sie einen Mangel erkennen und wie Sie gegensteuern, erfahren Sie am kommenden Dienstag an dieser Stelle!