Fit am Nachmittag dank Mittagsschläfchen
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 19. Mai 2009, 10:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser!
Der Mittagsschlaf kommt zu neuen Ehren: Ein kurzes Schläfchen lädt Ihren lahmen Akku wieder auf.
Außerdem lesen Sie gleich, welcher Zaubertrank Sie garantiert wieder fit macht und wieso Johanniskraut nicht nur die Stimmung, sondern auch den Rücken stärkt.
Viel Spaß beim Lesen!
Dr. Dietmar Kowertz
Fit am Nachmittag dank Mittagsschläfchen
Wir haben zwei Leistungstiefs, das eine liegt nachts zwischen 2 und 4, es stört uns also normalerweise nicht. Das andere liegt leider zwischen 13 und 14 Uhr und führt nicht nur zu dem bekannten Mittagsloch nach dem Essen, sondern sorgt auch dafür, dass in dieser Zeit viele kreislauf- und müdigkeitsbedingte Arbeits- und Verkehrsunfälle passieren. Ärzte raten deshalb zu einem kurzen Mittagsschläfchen, in südlichen Ländern auch als Siesta bekannt. Es sollte wirklich nur ein Schläfchen sein, also 10 bis 20 Minuten lang. Deshalb unbedingt einen Wecker stellen! Wer länger schläft, kommt oft den ganzen Nachmittag nicht mehr in die Gänge. Der Kurzschlaf, im englischen Sprachraum auch als Power napping bezeichnet, macht Sie hinterher wieder frisch und hellwach. Wer will, kann vorher eine Tasse Kaffee oder Tee trinken, deren Wirkung setzt etwa dann ein, wenn Sie den Schlaf beenden wollen. Wenn Ihr Chef etwas dagegen hat: Amerikaner und Japaner haben die erholsame Wirkung eines Mittagsschlafs längst erkannt und richten für ihre Mitarbeiter längst Relax-Räume ein. Ihre Mitarbeiter sind hinterher konzentrierter, leistungsfähiger und freundlicher, das wiegt die Zeit für den Mittagsschlaf bei weitem wieder auf.