Fisch kann vor Alzheimer schützen
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 30. November 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
Fisch ist gesund - allein die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf Ihren Körper aus. Und bis heute werden immer neue, gesundheitsfördernde Eigenschaften des Fisches entdeckt, so auch in einer aktuellen Studie der Pittsburgh University.
Die Forscher hatten 260 Teilnehmer, die unter keiner geistigen Schwäche oder Erkrankung litten, einen Fragebogen ausfüllen lassen, hier gaben die Testpersonen auch an, wie viel Fisch pro Woche sie verzehrten. Hinzu kamen Gehirnscans und eine Untersuchung, die das Volumen der grauen Hirnsubstanz ermittelte. Nach zehn Jahren wurden diese Untersuchungen wiederholt.
Es zeigte sich, dass diejenigen, die mindestens einmal pro Woche Fisch aßen, über mehr graue Zellen verfügten als die, die Fisch mieden. Zudem hatten die Fischesser ein um das Fünffache geringeres Risiko, innerhalb der nächsten fünf Jahre an Alzheimer zu erkranken.
Auch der Arbeitsspeicher des Gehirns, ein Bereich, der bei Alzheimer am meisten beschädigt wird, funktionierte bei den Fischessern besser: mit diesem Gehirnbereich werden Erfahrungen und Informationen an das Kurzzeitgedächtnis übertragen und er sorgt dafür, dass die Konzentrationsfähigkeit größer ist.
Die Forscher weisen aber darauf hin, dass Fisch nicht gleich Fisch ist und nicht jede Fischmahlzeit sich so positiv auf das Gehirn auswirkt. Es muss sich um gebratenen oder gekochten Fisch handeln. Essen Sie frittierten Fisch, hat dieser keinerlei positive Effekte auf Ihr Gehirn.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Dietmar Gnauck (30.11. 2011 18:14 Uhr):
Sehr guter Beitrag, da er Tatsachen enthält, die absolut richtig sind und es sich hier um kein Bla Bla handelt. Super weiter so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Antworten - Kommentar von eddie (30.11. 2011 20:19 Uhr):
Was ist eigentlich bei marinierten Fisch,z.B. matjesheringe?
Antworten - Kommentar von Georg Hausmann (30.11. 2011 22:32 Uhr):
Darf ich mal so dreist sein? Die angeblich "ältesten" Menschen wurden bei Ol Tukai gefunden, waren ungefähr so ausgebildet wie wir heute und das war vor ca. 4 Mio Jahren. Bis zur Ausbildung dieser Form würde ich einfach ein paar Nullen ans Alter seit der Entstehung machen, also 40 oder 400 Mio Jahre. Dann die Sache mit dem Fisch. Sicher ist doch wohl nicht die heutige Forelle gemeint? Oder ein Weihnachtskarpfen? Die "damaligen" Menschen haben sich von frischem Meeresfisch aus dem Ozean/Meer genährt, unter anderem natürlich. Und es wäre auch heute schön, könnte man richtigen Fisch aus der Hochsee bekommen. Auch dort schwimmt leider genügend Müll herum, ich bin vor 40 Jahren mal zur See gefahren und war erschrocken, was dort für Abfallmengen herumschwimmen. Überall. Die Fische fressen sicher auch davon, und wir bekommen das auf den Teller.Dennoch denke ich, dass die wichtigen Stoffe im natürlichen Hochseefisch unserem Gehirn helfen können, Alzheimer usw. haben dann weniger Chancen mfg. Georg Hausmann.
Antworten - Kommentar von Sonja Madach (01.12. 2011 08:23 Uhr):
Ich hätte da doch gern genauer gewusst, warum frittierter Fisch "keine" Wirkung hat!? Ist es die Temperatur und wenn ja, bis zu welcher Temperatur kann man Fisch dann zubereiten ohne ihn "wertlos zu kochen"? Tja und wenn Fisch nicht gleich Fisch ist, wo kann ich dann Info bekommen, welchen fisch ich denn bevorzugen sollte?
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