Fibromyalgie: Führen Sie Tagebuch
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 11. Oktober 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
wenn Sie unter einer Fibromyalgie leiden, kann es sinnvoll sein, ein Tagebuch zu führen - ohne dass Sie sich allzu sehr mit Ihren Beschwerden beschäftigen. Es soll Ihnen vor allem dabei helfen, herauszufinden, was Ihnen gut tut und was nicht. Welche Behandlungen, welche Aktivitäten, welches Maß an Müßiggang verschafft Ihnen am meisten Erleichterung? So können Sie auch feststellen, welche Maßnahmen dazu führen, dass Sie weniger Medikamente brauchen, und welche Fortschritte Sie machen. In der Rückschau lässt sich erkennen, wie lange bestimmte Schmerzattacken gedauert haben oder dass Sie beispielsweise nicht in Panik geraten müssen, weil sich Ihre Beschwerden jedes Mal bei bestimmten Ereignissen verschlechtern.
Das könnten die Rubriken sein, unter denen Sie Ihre wichtigen Erkenntnisse notieren:
- Schmerzen auf einer Skala von 1 bis 10
- Wo tat es weh?
- Welche Symptome hatte ich?
- Welche Medikamente habe ich heute genommen?
- Was habe ich mir Gutes getan?
- Wie viel Stress war heute?
- Was habe ich gegessen und getrunken?
- Wie lange habe ich geschlafen?
- Wie konzentriert war ich?
- Welche Gefühle hatte ich?
- Pluspunkte: Was war heute besonders schön?
Berichten Sie mir, wie es Ihnen mit dem Tagebuch ergeht.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Johann Niedermayer (11.10. 2011 09:01 Uhr):
Fibromyalgie wird mit Übersäuerung in Zusammenhang gebracht und es wird berichtet, dass dieses Phänomen schon mit Kangenwasser zum Verschwinden gebracht werden konnte. Quelle: Broschüre "Wasser - Sie sind niemals zu alt, um jünger zu werden" ISBN der US-Originalausgabe: 978-0-9823581-0-8
Antworten - Kommentar von Manuela (11.10. 2011 11:56 Uhr):
Ich habe sehr starke Fibromyalgie seit Jahren. Bin aber erst 45. Ich weiss nur, dass ich auch bei positiven Stress, wie z. Bsp. schönen Besuch, auch vermehrt Stress bekomme. Momentan ist mein Solarplexus seit 14 Monaten stark angegriffen. Werde mir aber das mit dem Tagebuch zu Herzen nehmen. Vielleicht bringt es mir Erkenntnis, was ich mehr vermeiden kann, oder mehr tun kann.
Antworten - Kommentar von Josef Schilk (11.10. 2011 13:55 Uhr):
Wenn sie alle Personen erreichen wollen die vom obigen Problem betroffen sind, dann sollten nicht in den üblichen fatalen Fehler verfallen und undefinierte Wörter verwenden. Aus irgend einem nicht reflektierten Impuls heraus gehen sie davon aus das jedermann weiß was Fibromyalgie bedeutet (ich hab schnell nachgeschaut) Sie filtern damit den Großteil möglicher Interessenten weg und es fällt Ihnen vielleicht nicht mal auf. Ich bin ein "usability" Profi und berate sie gerne, sie haben ja meine Adresse.
Antworten - Kommentar von Michaela (11.10. 2011 16:40 Uhr):
Hallo, habe seit 19 Jahren Fibromyalgie, hab schon alles hinter mir, das ganze Programm, am besten half mir die TCM-Klinik, aber dort müsste ich einziehen damit es für immer so bleibt. Ich habe gelernt, meine Krankheit zu akzeptieren und mein Leben komplett umzustellen. Es klappt, man darf einfach nicht mehr alles sofort machen und muss sich Zeit geben, und nur wenn es auch wirklich geht. Ansonsten hilft mir immer Wärme, Regen und Kälte bringen mich fast um, wenn es gar nicht mehr geht, dann hilft mir auch viel viel Ruhe, Entspannung, autog. Training, Qigong. Aber eine Heilung gibt es aus meiner Sicht nicht. Es ist auch falsch zu behaupten, eine Depression gehört zu der Krankheit und das alles nur psychisch ist, sicher hat man immer wieder mal eine kl. Depression, aber die hätte auch ein gesunder Mensch, wenn er ständig Schmerzen hätte, müde, kaputt und kranftlos ist, das ist normal und hat nichts mit Fibro zu tun, man soll sich nicht verrückt machen lassen. Ich hatte sehr viele Schicksalsschläge in meinem Leben und die tragen sicherlich auch dazu bei. Es gibt immer noch kein Ergebnis, wodurch die Krankheit eigentlich entsteht, neue Studien zeigen, dass man durch eine nicht auskurierte Grippen diese Erkrankung bekommen soll, das wäre bei mir auch der Fall gewesen, aber auch viele andere Dinge. Gebt nicht auf, es gibt auch wieder sonnigere und erträglichere Tage. Es gibt noch viel Schlimmeres denkt einfach immer daran.
Antworten- Antwort von rosuna (12.10. 2011 17:08 Uhr):
na toll eure Kommentare Was ist TCM klinik Was ist Kangenwasser was ist usability ??????????????? warum macht ihr alles so unleserlig????? wollt ihr euch wichtig tun??? nur klare Aussagen helfen evtl.
- Antwort von rosuna (12.10. 2011 17:08 Uhr):
- Kommentar von Michaela Rauer (18.10. 2011 12:35 Uhr):
Hallo Fr. Schneider, ich habe diese Fibro schon 19 Jahre und auch schon Tagebuch geführt. Ich weiß inzwischen sehr gut was mit gut tut und was nicht, ich habe mein Leben komplett umstellen müssen und auch meine Einstellung. Ich habe gelernt meine Krankheit zu akzeptieren und damit umzugehen, aber es ist nicht immer leicht, ich muss auf vieles verzichten und kann vieles nicht mehr machen, leider, aber ich lebe und das ist mir wichtig. Ich nehme inzwischen eigentlich überhaupt keine Medikamente mehr, nur wenns mal gar nicht mehr geht, Diklo despers oder Globule, das ist alles, denn die Medikamente bringen nichts, es ist nur eine Besserung für kurze Zeit aber beseitigt die Krankheit nicht und man macht nur den Körper und die Organe damit kaputt. Am besten hilft mir dann Ruhe und Erholung, Aufregung und Stress sind pures Gift für mich und ich gehe dem so gut wie möglich aus dem Weg.
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- Kommentar von Marlies (03.02. 2012 14:52 Uhr):
hallo, ich bin 44 und seit 7 Jahren in der Menopause (ohne dass ein Arzt weiß warum). Bisher wurde von keinem Arzt Fibromyalgie festgestellt. Durch viel Lesen im Internet kam ich auf FM. Die Druckstellen schmerzen - wie überall beschrieben. Seit ca. 20 Jahren leide ich unter unerklärlichen plötzlich auftretendem Stechen in Gelenken und Muskelansätzen. Dazu kommen Entzündungen in Knien, Schleimbeutelentzündungen auf Hüften, Karpatunnelsyndrom, ständig massive Muskelverspannungen am Rücken. Aufgrund kleiner Stürze 2009 gingen die Entzündungen in den Knien nicht mehr weg (altersentsprechende Abnützung lt Ärzte). Es wurde immer schlimmer, bis ich im Sep 2011 auf Kur geschickt wurde. Dann ging es mir 3 Monate bestens. Ich konnte wieder schneller gehen, ja sogar etwas laufen. Doch mittlerweile fängt es wieder an zu stechen, Schmerzen ... viele Ärzte in Kärnten benennen es psychosomatisch, Hypohonder usw. und wollen Antidepressiva verschreiben. Ich getraue mich nicht mehr zu Ärzte zu gehen. Welcher Arzt in Kärnten kennt sich bei Fibromyalgie aus? Bitte um Empfehlungen! danke!
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