Fersensporn – der stechende Schmerz in der Ferse
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Fersensporn
vom 22. Juni 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Fast jeder zweite ältere Mensch leidet unter einem Fersensporn. Das ist eine Art dornähnlicher Knochenauswuchs im Fersenbereich. Meist steckt eine chronische Entzündung dahinter, die auch den Schleimbeutel am Fersenbein betrifft. Es kommt dabei zu Rissen in der Sehnen, Um diese zu reparieren, lagert Ihr Körper an diesen Stellen Kalk ab - so wie er dies auch bei einem gebrochenen Knochen tun würde. So entsteht mit der Zeit ein kleiner Auswuchs an der Ferse.
Der Fersensporn ist entweder eine Folge von Sport (vor allem Laufen) oder eine Alterserscheinung, die eine Auswirkung von permanenter Überbelastung der großen Sehnenplatte unter der Fußsohle ist. Übergewichtige, Berufstätige, die viel stehen müssen oder unter nicht korrigierten Fehlstellungen des Fußes leiden, haben ein erhöhtes Risiko für einen Fersensporn.
Das sind die Symptome eines Fersensporns:
- starker stechender Schmerz auf der Unter- oder Innenseite der Ferse
- Stehen ist besonders schmerzhaft, in der Nacht klingt der Schmerz ab
- der Schleimbeutel schwillt nachts stark an
- die ersten Schritte morgens nach dem Aufstehen sind eine einzige Qual
- grundsätzlich schmerzt der Fuß nach einer längeren Ruhepause
- Laufen auf hartem Untergrund zieht heftige Schmerzen nach sich
- lange Fußmärsche sind kaum noch möglich
Krankengymnastik und gezielte Massage bringen häufig Erfolg beim Fersensporn. Da die Sehnen der Unterschenkelmuskulatur meist durch Bewegungsmangel verkürzt sind, kann es zu einer Entzündung im Fersenbereich kommen. Dann werden entzündungshemmende Medikamente eingesetzt, die in den schmerzenden Bereich gespritzt werden. Entzündete Füße sollen ruhig gestellt und gekühlt werden. Einlagen helfen, die Schmerzpunkte zu entlasten. Sie verhindern überdies, dass die Ferse beim Laufen direkt mit dem Boden in Kontakt kommt.
Die Stoßwellentherapie soll die Schmerzzellen mit gebündelten Schallwellen außer Gefecht setzen. Bei 60 bis 80 Prozent der Betroffenen schlägt diese Therapie an. Eine Operation, bei der der Fersensporn abgetragen wird, ist das letzte Mittel der Wahl. Auch nach erfolgreicher Therapie kann sich jederzeit wieder ein Fersensporn entwickeln.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Hanni (22.06. 2010 07:38 Uhr):
Zu Fersensporn kann ich sagen, dass ich das an beiden Füßen, nach einander hatte. Meine Therapie, die empfehlen kann, war durchschlagend: Hecla Lava und Schuhe mit hohen Absätzen tragen. Keine Stoßwellentherapie. Ich kam selbst darauf und mein Orthopäde hat mich darin bestärkt. Mein zweiten Fuß wusste ich das schon und es hat keine 14 Tage gedauert und ist nie mehr wiedergekommen. Gruß Hanni
Antworten - Kommentar von Friedl Elfriede (22.06. 2010 07:57 Uhr):
Ich weiß von einer Bekannten, dass sie ihren Fersensporn durch eine etwa dreimonatige Schüßler-Kur zum Verschwinden brachte.
Antworten - Kommentar von Siegfried Fritz (22.06. 2010 18:06 Uhr):
Ich möchte mitteilen, dass bei mir eine homöopathische Behandlung mit Hekla Lava D6 zweimal innerhalb von ca. 5 Jahren einen radiologisch eindeutig diagnostizierten Fersensporn zumindest völlig schmerzfrei gemacht hat. Der Radiologe hat mir geraten, operieren zu lassen oder damit zu leben, unser Kinderarzt, ein exzellenter Homöopath, hat es offenbar besser gewusst. Liebe Grüße S. Fritz
Antworten - Kommentar von Judith Haerle (22.06. 2010 20:58 Uhr):
Meine sehr schmerzhafte Erfahrung mit Fersenspornen ist die Behandlung mit Homöopathie. Für mich war dies die einzige Lösung. Der Schmerz lässt nach etwa einem Monat nach und ist dann für 3-4 Jahre ganz verschwunden. Homöopathie ist auch bei anderen chronischen fibromyalgischen Beschwerden sehr erfolgreich.
Antworten - Kommentar von maria (23.06. 2010 01:11 Uhr):
Eine einfache Therapie des Fersensporns ist das Medi-Taping. Es bringt Schmerzfreiheit und eine Abheilung in dem Gebiet. Siehe auch www.medi-tape.de
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- Kommentar von Henning Jäger (23.06. 2010 17:24 Uhr):
Meine Physiotherapeutin hat gute Erfahrung damit gemacht, den Fuss mit Kinesiotape schmerzfrei zu stellen. Der männliche Patient hat durch Zufall Sandalen seiner Frau mit hohem Absatz angezogen und konnte damit schmerzfrei laufen. Jetzt bekommt er orthopädische Schuhe mit erhöhtem Absatz. Vielleicht hilft dieser Kommentar jemandem weiter. Beste Grüße H. Jäger
Antworten - Kommentar von Marianne Kammerlander (29.06. 2010 22:44 Uhr):
Ich hatte 2Jahre große Schmerzen mit meinen Fersensporn,Einlagesohlen und Terapien gemacht ,bis mir eine Bekannte das Wunderheilmittel verraren hat homeopathische Globoli"HEKLA LAVA C30, 1mal am Tag 5 Globoli lutschen,am 2. Tag schon viel besser nach 1 Monat schmerzfrei,ich habe es vielen Menschen verraten es hat allen geholfen.diese Globoli haben die bessere Wirkung als alle schmerzenden Terapien Gruß Marianne
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