Fast-Food kann Sie depressiv machen
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 20. April 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
Ein Burger hier, eine Portion Pommes da - so eine Ernährung macht auf Dauer nicht nur dick und lässt die Blutfette steigen. Dauerndes Fast-Food kann sogar die Stimmung trüben. Spanische Forscher haben herausgefunden, dass die Transfettsäuren, die in diesen Lebensmitteln enthalten sind, das Risiko für Depressionen deutlich erhöhen.
Die Forscher hatten über 12.000 Menschen beobachtet, befragt und untersucht - über sechs Jahre hinweg. Über 650 von ihnen litten am Ende der Studie an Depressionen. Bei denjenigen, die viele Transfettsäuren zu sich nahmen, war das Risiko für diese Erkrankung um 48 Prozent höher als bei Menschen, die sich gesund ernährten.
Die Wissenschaftler hatten für ihre Studie Menschen aus Europa ausgewählt, die in der Regel nicht so große Mengen Transfettsäuren zu sich nehmen. Sie gehen davon aus, dass das Risiko für Depressionen, ausgelöst durch die Fette, in Amerika noch viel höher ist - hier sind die Transfettsäuren noch weiter verbreitet.