Fast Food erhöht Risiko für Depressionen
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 7. Februar 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
Fast Food und andere Fertigprodukte, die reich an Transfettsäuren sind, gelten schon lange als ungesund: Sie erhöhen das Herzinfarktrisiko und schädigen Ihren Körper so stark. Aber spanische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass diese Lebensmittel auch noch auf eine andere Art Ihre Gesundheit belasten: sie können das Depressionsrisiko deutlich erhöhen.
Das haben die Forscher herausgefunden, als sie über sechs Jahre lang Ernährungsgewohnheiten von über 12.000 Menschen beobachtet hatten, von denen zu Beginn der Untersuchung niemand an Depressionen litt. Nach den sechs Jahren, die die Studie dauerte, waren es über 650 Teilnehmer.
Als die Wissenschaftler sich die Ernährungsgewohnheiten der Betroffenen genauer ansahen, stellten sie fest, dass diejenigen, die viele Transfettsäuren zu sich nahmen, ein um 48 Prozent höheres Erkrankungsrisiko aufwiesen als diejenigen, die sich gesund und ausgewogen ernährten.