Pilze: Waldbodengeruch Zeichen für Frische
In meiner Sprechstunde werden mir immer wieder Fragen zu den Themen Sport und Ernährung gestellt, die auch für Sie wichtig sein könnten. Einige interessante Themen habe ich für Sie zusammengestellt.
Erdiger Waldbodengeruch zeichnet frische Pilze aus
Frage: Ich verwende beim Kochen gerne Pilze. Leider weiß ich nie genau, ob ich wirklich frische Lebensmittel gekauft habe. Wie kann ich frische Pilze erkennen?
Dr. Spitzbart: Am besten ist es, Sie kaufen die Pilze so, dass Sie sie selbst in Ihre Tüte füllen können. Dann können Sie nämlich sofort den Fühl-Test machen. Frische Pilze sind in jedem Fall trocken. Fassen sie sich eher glitschig an – Finger weg. Ich empfehle Ihnen, dass Sie keine Pilze in Plastikschalen kaufen. Bei diesen können Sie nämlich keinerlei Frischekontrollen durchführen.
Die Pilze sollten ihre natürliche Farbe aufweisen. Auf keinen Fall dürfen sie Flecken haben oder gar schwarze Stellen.
Machen Sie zudem den Riech-Test: Ein guter Pilz muss nach Waldboden riechen, also leicht erdig. Müffelt er dagegen modrig-feucht, ist er ebenfalls nicht mehr frisch. Gleiches gilt auch für Pilze, an denen Sie kleine Bohrungen oder Fraßgänge erkennen können. Diese weisen auf einen Madenbefall hin. Genauso ungenießbar sind natürlich Pilze, wenn sich auf ihnen grünliche Schimmelflecken breit machen.
Zwischen Saunagängen nichts trinken
Frage: Jetzt im Herbst und Winter gehe ich häufig in die Sauna. Ich bekomme dann regelmäßig Durst, kann aber nichts trinken. Wenn ich nämlich zwischen den Saunagängen etwas trinke, dann bekomme ich sofort Magenschmerzen. Woran liegt das?
Dr. Spitzbart: Es handelt sich dabei um eine typische Reaktion Ihres Körpers. Durch eine Getränkezufuhr während und nach einem Saunagang überfordern Sie Ihren Organismus. Schnell kommt es dann zu Kreislaufbeschwerden oder auch zu Übelkeit. Darüber hinaus stören Sie durch die Flüssigkeitszufuhr den Reinigungsprozess Ihres Organismus.
Sie sollten maximal eine Stunde vor Ihrem ersten Saunagang zuletzt Flüssigkeit zuführen. Dann können Sie erst wieder nach dem letzten Gang, in der Ruhephase, etwas trinken, ohne dass Sie Beschwerden befürchten müssen. Hier empfehle ich Ihnen ein Gemisch aus Apfelsaft und Wasser im Verhältnis 1:2, da Ihr Körper das am besten aufnehmen kann. Gerne werden dafür isotonische Getränke empfohlen. Diese brauchen Sie aber nicht – sie sind etwas für Profi-Sportler. Es geht einfacher – und preiswerter.