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Akupunktur gegen Migräne


In meiner Sprechstunde werden mir immer wieder Fragen zu den Themen Sport und Ernährung gestellt, die auch für Sie wichtig sein könnten. Einige interessante Themen habe ich für Sie zusammengestellt.

Bei Migräne kann Ihnen Akupunktur helfen

Frage: Ich leide heftig unter Migräne. Bei einem Anfall kann ich zwei Tage lang nichts mehr tun. Mir helfen auch Migräne-Mittel kaum. Gibt es eine Alternative, mit der ich die Anfälle bekämpfen oder auch vorbeugen kann?


Dr. Spitzbart: Bei einer Migräne müssen Sie zunächst einmal zwischen Ursache und Auslöser unterscheiden. Die Ursache für Migräne-Anfälle ist eine Überempfindlichkeit für Änderungen im Nervensystem. Wenn diese auftreten, führen bestimmte biochemische Prozesse im Körper zur Migräne-Attacke.

Die Auslöser, die diese Änderung im Nervensystem hervorrufen, sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Es können Wetteränderungen, Erschöpfung, Schlafmangel, Hunger, Probleme, ungewohnte Speisen, aber auch bestimmte Medikamente sein. Ich rate Ihnen, ein Migräne-Tagebuch zu führen. Schreiben Sie genau auf, wann Sie einen Anfall bekommen, wie es Ihnen dabei geht und wie lange er anhält.

Mit diesem Tagebuch sollten Sie dann einen Migräne-Spezialisten aufsuchen. Er kann eventuell erkennen, welche externen Auslöser es für Ihre Migräne gibt. So können Sie durch eine Verhaltensänderung schon einige Auslöser ausschalten.

Wissenschaftler aus Großbritannien haben darüber hinaus festgestellt, dass Akupunktur bei Migräne häufig besser hilft als Schmerzmittel. In einer Studie nahm bei Menschen, die mit Akupunktur behandelt wurden, die Migräne-Häufigkeit innerhalb eines Jahres um 34 % ab. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie so eine Behandlung durchführen lassen sollten.

Basilikum: Gut für den Magen, ohne Wirkung für die Potenz

Frage: Ich habe gehört, dass Basilikum die Potenz erhöht. Stimmt das?

Dr. Spitzbart: Schon seit Jahrtausenden wird Basilikum als Heilmittel eingesetzt, seine gesundheitsfördernde Wirkung ist heute auch medizinisch anerkannt. Für potenzsteigernde Effekte gibt es allerdings keinen Beweis.

Stattdessen wird Basilikum benutzt, um die Produktion von Magensaft und die Verdauung anzuregen. Relativ neu ist auch der wissenschaftliche Beweis, dass Basilikum bei Müttern die Milchproduktion steigern kann.

Die Blätter der Pflanze werden zur Behandlung von Magen- und Verdauungsproblemen eingesetzt. Sie enthalten ätherische Öle, Gerbstoffe und die Vitamine A, C, D und E sowie sämtliche B-Vitamine. Aus der Pflanze wird Tee hergestellt, der auch bei Völlegefühl und Blähungen helfen kann. Dazu übergießen Sie einen Löffel getrocknetes Basilikum aus der Apotheke mit einer Tasse heißem Wasser und lassen die Mischung sieben Minuten ziehen. Trinken Sie zwei- bis dreimal täglich eine Tasse vor den Mahlzeiten.

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