Essen Sie mehr Vollkornnudeln
unseren Experten des Berkeley Wellness-Report in Täglich Gesund
vom 23. Mai 2011, 16:00 Uhr
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Lebensmittel aus Vollkorn, die noch Kleie und Keime und somit sowohl alle Faserstoffe als auch viele Nährstoffe enthalten, sind besonders gesund. Sie senken das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten sowie Diabetes. Der Fasergehalt von Vollkorn hält Sie außerdem länger satt. Das kann beim Abnehmen eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Raffiniertes Getreide dagegen verliert während des Weiterverarbeitungsprozesses einen Großteil seines Gehalts an Fasern und Nährstoffen.
Daher empfehlen wir Ihnen, dass mindestens die Hälfte Ihrer täglichen Kornprodukte aus Vollkorn sein sollte. Bei einer durchschnittlichen Ernährung mit rund 2.000 Kalorien wären das drei Portionen Vollkorn pro Tag.
Holen Sie sich das Vollkorn mit Nudeln auf den Teller
Eine gute Möglichkeit, mehr Vollkorn zu essen, sind Vollkornnudeln. „Normale" Nudeln werden aus Hartweizenmehl und damit immer aus weiterverarbeitetem Mehl hergestellt. Bis vor kurzem gab es Vollkorn-Nudelprodukte nur in Spezial-Läden zu kaufen. Jetzt sind sie fast in jedem Lebensmittelmarkt zu finden. Auch große Hersteller wie Barilla und Birkel haben Vollkornnudeln im Programm. Dank einer verbesserten Technologie sind Vollkornnudeln auch nicht mehr so gummiartig wie früher.
Vollkornnudeln gibt es außer mit Vollkornweizen auch aus anderen Körnern und sind somit besonders für Menschen geeignet, die unter einer Weizenallergie oder Glutensensitivität leiden. Manche Nudeln bestehen auch aus einer Kombination unterschiedlicher Getreidearten. Einige enthalten ein wenig Leinsamen, eine gute Quelle für Omega-3-Fette (Alpha-Linolensäure oder ALA).
Prüfen Sie die Zutatenliste
Das Wort „Vollkorn" sollte ganz oben auf der Zutatenliste stehen. Nur wenn alle aufgeführten Getreidearten aus Vollkorn sind, handelt es sich um 100 % Vollkornnudeln. Einige Hersteller bezeichnen ihre Ware als Vollkorn, obwohl sie nur ein Gemisch aus Vollkorn und weiterverarbeitetem Mehl ist.
Manchmal wird Hafer- oder Weizenkleie zugefügt, um den Faseranteil zu erhöhen. Barilla z. B. gibt eindeutig an, dass seine Vollkornnudeln nur zu 51 % aus Vollweizen bestehen. Ein Hinweis dafür, dass Weizenmehl raffiniert ist, ist die Formulierung „angereichertes Mehl".
Vergleichen Sie den Faseranteil
Vollkornnudeln haben meist zwei- bis dreimal so viel Fasern wie herkömmliche Nudeln. Dinkel-, Quinoa- und Naturreisnudeln haben zwar nur zwei bis drei Gramm Fasern, sind aber trotzdem nahrhafter als normale Nudeln.
Fallen Sie nicht auf „bio" rein
Produkte aus Bioläden oder mit „Bio" gekennzeichnete Nudeln sind nicht immer Vollkorn. Bio-Nudeln mit der Kennzeichnung 100 % Hartweizen oder einer anderen Art von Weizen sind aus weiterverarbeitetem Mehl hergestellt. Auch Spinat- oder Tomatennudeln sind nicht automatisch Vollkornnudeln. Meist enthalten sie nur Spuren von Gemüse zur Farbgebung. Wenn sie nicht aus Vollkorn bestehen, unterscheiden sie sich im Nährwert nicht von herkömmlichen Nudeln.
Probieren Sie verschiedene Marken aus. Sie variieren durchaus in Geschmack und Textur. Auch die Form kann einen Unterschied im Geschmack ausmachen. Nudeln sollten immer bissfest sein, kontrollieren Sie die Konsistenz daher regelmäßig beim Kochen. Vollkornnudeln schmecken gut zu herzhaften Soßen und Gemüsegerichten.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Pinteritsch (23.05. 2011 18:08 Uhr):
Fallen Sie nicht auf „bio" rein So ein Blödsinn!!!! Sie preisen konventionelle Nudel an, obwohl gerade die, die Quintessenz aller Pestizide sind! Wenn Vollkorn - dann BIO
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