Erste Hilfe bei Fieber
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 25. Oktober 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Wenn Ihnen die Nase tropft, der Hals brennt, der Kopf dröhnt und Sie leicht fiebern sollten Sie zunächst einmal auf bewährte Hausmittel zurückgreifen. Sinnvoll ist alles, was das Schwitzen fördert: Hals-, Waden- und Brustwickel, Quarkwickel, kalte oder heiße Bäder, temperaturaufsteigende Fußbäder, Ganzkörperwaschungen und Essigstrümpfe. Ins Schwitzen bringen Sie bewährte heiße Anti-Fieber-Tees - etwa Weidenrinden-, Holunderblüten- oder Lindenblütentee. Auch im Bett ist Wärme das oberste Gebot, damit Sie sich ordentlich ausschwitzen können. Sie sollten das Bett ruhig zwei, drei Tage hüten. Schwitzkuren in der Sauna stehen jetzt allerdings auf der Verbotsliste. Körperliche Anstrengung sollten Sie ebenso vermeiden.
Homöopathen empfehlen bei Fieber Aconitum D12, Belladonna D12, Ferrum phosphoricum D6 , Gelsemium D12 und Pulsatilla D6. Als Komplexmittel haben sich Metavirulent®Aconitum/China comp., Viburcol®N oder Fieberzäpfchen N Cosmochema® bewährt. Essen Sie nur leicht, trinken Sie viel, um Ihren Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen auszugleichen. Außerdem kann Ihr Körper jetzt ein Extra an Vitamin C gebrauchen - etwa ein viertel bis ein halbes Gramm pro Tag.