Erschreckende Zahlen
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 24. November 2011, 10:00 Uhr
GNL5356
Langzeitstudien zufolge sterben hierzulande jedes Jahr ca. 35.000 Herz-Kreislauf-Patienten, weil sie ihre Medikamente nicht oder nicht wie vom Arzt verordnet einnehmen.
Kaum zu glauben: Rund ein Drittel kümmert sich gar nicht um das verordnete Medikament, löst das Rezept erst gar nicht ein oder legt es ungeöffnet zuhause in einen Schrank, oder wirft es in den Müll. Für die übrigen zwei Drittel gilt: Jeweils ca. 17 Prozent - nehmen das Medikament strikt nach Vorschrift ein - nehmen das Medikament weitgehend nach Vorschrift ein - lassen aus Vergesslichkeit schon mal einen Tag ausfallen - machen eigenmächtige eine Einnahme-Pause und setzen das Medikament für einige Tage oder eine Woche ab - machen solche Pausen mehrmals im Monat - nehmen das Medikament nach eigenem Gutdünken ein, behaupten aber, sich streng an die Empfehlungen des Arztes zu halten.
Wenn Sie Probleme mit der Einnahme Ihrer Medikamente haben: Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an. Sagen Sie ihm, weshalb es Ihnen schwerfällt, sich an seine Anweisungen zu halten. Manchmal hilft es auch, ein Medikamenten-Tagebuch zu führen, in dem Sie Ihre Medikamenten-Einnahme protokollieren.
Beachten Sie diese 5 Punkte:
- Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht eigenmächtig und ohne Rückmeldung an Ihren Arzt ab! Auch dann nicht, wenn Sie sich wieder gesund fühlen.
- Ändern Sie nie die verordnete Dosis oder die Einnahmedauer, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen dies ausdrücklich erlaubt!
- Wenn Sie ein Medikament wegen der im Beipackzettel beschriebenen Nebenwirkungen nicht einnehmen wollen: Sagen Sie es umgehend Ihrem Arzt, er kann Ihnen meist eine Alternative anbieten.
- Wenn Sie während der Einnahme eines Medikaments unerwünschte Nebenwirkungen an sich feststellen, informieren Sie sofort Ihren Arzt darüber.
- Grundsätzlich gilt: Die positiven Wirkungen eines Medikaments übertreffen in den allermeisten Fällen die unerwünschten Nebenwirkungen, die es eventuell auslöst.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von andrea hanke (24.11. 2011 14:50 Uhr):
Sehr geehrter Herr Dr. Kowartz, Sind Sie Arzt? Moderne Ärzte behandeln Krankheiten so, dass der Patient nicht mehr gesund werden kann, wenn er alle Medikamente nimmt. Auch die Ärzte kennen schlecht die Medikamente. Medikamente behandeln einige Symptome (wieviel können nicht behandelt werden wie Neurodermitis usw.), verursachen immer (immer!!!) Nebenwirkungen, die dann andere Krankheiten verursachen...Traditionnelle chinesische Ärzte dagegen verursachen Gesundheit, erhalten die Gesundheit. Wie kann man denn dauernd die Einnahme eines Blutdruckenkmittels verordnen, wenn dieser sich ständig ändert und seine genaue Wirkungsweise ja nicht mal erforscht bzw. bekannt ist? Auch die Blutwerte ändern sich ständig, wie kann man aufgrund einer Blutanalyse ständig die Einnahme eines Medikamentes verordnen? Ausser, wenn man Vertriebsbeauftragter der Pharmaindustrie ist... Warum wollen Sie denn echte Ärzte wie z. B. Dr. Hamer nicht anerkennen? Na ,darüber gründich zu dsikutieren, verlangt Tage und Wochen. Mit freundlichen Grüssen, eine gesunde Frau, die schon jahrelang nicht beim Arzt war.
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