Zusatzstoffe: Wo die Industrie mehr schadet als nützt
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Roter Farbstoff, Stärkungsmittel, Trennmittel – schöne bunte Welt der veränderten Nahrung. Schon die Liste von Zusatzstoffen in einem Weingummi-Bonbon ist oft länger als ein normaler Einkaufszettel. Es gibt unter diesen Zusatzstoffen einige, auf die Sie Ihrer Gesundheit zuliebe besser verzichten sollten.
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Schon unsere Urahnen versuchten, ihre Nahrung haltbarer zu machen: durch Räuchern zum Beispiel oder durch Pökeln. Mittlerweile ist um die Veränderung von Lebensmitteln herum eine ganze Industrie entstanden – längst nicht mehr nur mit dem Ziel, die Nahrung zu konservieren. Unsere Nahrung steckt heute voller Färb-, Konservierungs und Gewürzstoffe. Und wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Margarine von selbst so streichfähig ist: falsch geraten. Auch hierbei helfen chemische Zusätze nach. Noch schlimmer pfuscht Ihnen die Chemie ins Essen, wenn Sie einen Erdbee-Jogurt verspeisen. Enthält er „natürliches Aroma", dann können Sie von echten Erdbeeren nur träumen. Vielmehr sagt Ihnen der Begriff „natürlich" nur, dass der Grundstoff, aus dem das Erdbeeraroma hergestellt wurde, irgendwann einmal einen natürlichen Ursprung hatte. Im Falle des Erdbeeraromas besteht dieser Ursprung im Sägemehl australischer Bäume, das in chemischen Prozessen einen leckeren Erdbeergeschmack verpasst bekommt.
Die Verwendung von Zusatzstoffen in Lebensmitteln ist in der ganzen EU verboten – es sei denn, die Stoffe sind für die Lebensmittelproduktion zugelassen.