Zusatzstoffe: Vorsicht vor Glutamat
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Zusatzstoffe
GNL5356
Das China-Restaurant-Syndrom ist weithin bekannt: Nach einer Mahlzeit beim Chinesen klagen viele Menschen über Kopfschmerzen oder Migräne, Herzklopfen, Hitzewallungen und Muskelkrämpfen. Ausgelöst werden diese Beschwerden durch Glutamat, ein Gewürz, das in der asiatischen Küche gehäuft Verwendung findet. Amerikanische Forscher haben jetzt nachgewiesen, dass das Gewürz schon in den geringen Dosen, die in Nahrungsmitteln vorhanden sind, als Nervengift wirkt. Glutamat gilt inzwischen als Risikofaktor für Alzheimer und Multiple Sklerose.
Enthalten ist der Stoff aber nicht nur in Asia-Gerichten, sondern auch in ganz normaler Wurst, in Suppe, Kartoffelchips oder Schinken. Mit viel Glutamat versetzt sind außerdem die ganzen Fertiggerichte, die Sie einfach nur mit heißem Wasser überbrühen müssen – dieser praktische Stoff scheint heutzutage aus der Nahrungsmittel-Industrie nicht mehr wegzudenken zu sein. Aber auch wenn Sie sich selber bekochen lassen, von Freunden oder Bekannten zum Beispiel, sind Sie vor bösen Überraschungen keineswegs sicher. Denn in vielen Küchen stehen Fertigwürzmischungen, die aus Glutamat bestehen – die klassische „Alles-Würze“. Der eigentliche Skandal ist aber, dass sich Nahrungsmittelindustrie und Gesundheitsbehörden immer noch nicht um diese alarmierenden Fakten kümmern. Ich kann Ihnen nur empfehlen, um diese Würzmischungen einen großen Bogen zu machen und bei Fertigprodukten auf der Zutatenliste zu überprüfen, ob Glutamat enthalten ist.
ähnliche Beiträge
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Kostenlose Newsletter
Gratis Gesundheits-Tipps
per E-Mail
Natur & Gesundheit
Vorbeugen, heilen und gesund bleiben – mit den Kräften der Natur
Klicken Sie hier für weitere Informationen zu Natur & Gesundheit