Zusatzstoffe: Von S bis Z
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GNL5356
Säuerungsmittel und Säureregulatoren: Sie vermitteln einen sauren Geschmack und halten einen bestimmten Säuregrad im Lebensmittel. Darüber hinaus wirken sie konservierend und geschmacksverstärkend.
Die wichtigsten Vertreter: Die natürlichen Fruchtsäuren und ihre Salze wie Essigsäure (E 260) und Acetate (E 261 bis E 263), Milchsäure (E 270) und Lactate (E 325 bis E 263), Zitronensäure (E 330) und Zitrate (E 331 bis E 333), Weinsäure (E 334) und Tartrate (E 335 bis E 337), Apfelsäure (E 296) und Malte (E 350 bis E 352).
Schmelzsalze: Bei der Herstellung von Schmelzkäse ermöglichen die Schmelzsalze das einwandfreie Schmelzen des Käses ohne Absonderung einzelner Milchbestandteile wie Fett und Molke.
Die wichtigsten Vertreter: Mono-, Di-, Tri- und Polyphosphate und Salze der Fruchtsäuren (Citrate E 331, Lactate E 325), eventuell unterstützt durch Emulgatoren (E 471).
Süßungsmittel: Sie machen Lebensmittel süß, insbesondere Getränke , Kinderspezialitäten und Diätprodukte. Bei einseitiger Ernährung sind Überdosierungen leicht möglich.
Die wichtigsten Vertreter: Vorallem die Süßstoffe Saccharin (E 954), Cyclamat (E 952) und Aspartam (E 951) kommen zum Einsatz. Als Zuckeraustauschstoff werden Fruktose oder Zuckeralkohole verwendet. Als Zuckeraustauschstoffe sind unter anderem Sorbit (E 420), Mannit (E 412), Isomalt (E 953), Maltit (E 965), Lactit (E 966) und Xylit (E 967) zugelassen.
Trennmittel und Überzugsmittel: Sie verhindern das Verklumpen oder Verkleben von Lebensmitteln (zum Beispiel bei Tütensuppen). Auch das Wachs, mit dem Obst (wie Äpfel) behandelt werden kann, gehört dazu.
Die wichtigsten Vertreter: Das sind Wachse und Harze (E 901 bis E 914), Kalzium- und Magnesiumsalze der Fettsäuren (E 470 a und E 470 b), Kalziumphosphat (E 341) und Silikate (E 551 bis E 559).
Verdickungsmittel: Sie verleihen Lebensmitteln eine sämigere Konsistenz - etwa Suppen, Soßen, Desserts, Füllungen oder Cremes. Sie stabilisieren Emulsionen, Schäume und Beschichtungen und regulieren die Feuchtigkeit.
Die wichtigsten Vertreter: Alginsäure (E 400) und Alginate (E 401 bis E 404), Agar-Agar (E 406) und Carragen (E 407) werden aus Algen gewonnen. Sie finden sich in Pudding, Eis, Milcherzeugnissen und Bäckereiprodukten. Traganth (E 413) und Gummi arabicum (E 414) stammen aus dem Harz von Sträuchern. Sie finden in Backwaren Verwendung. Johannisbrotkernmehl (E 410) und Guarkernmehl (E 412) werden aus den Samen dieser Hülsenfrüchte gewonnen und dienen als Bindemittel in Fertiggerichten. Pektine (E 440) stammen aus Obst (Äpfeln) und geben Konfitüren, Milcherzeugnissen und bestimmten Konditoreierzeugnissen Festigkeit.
Vitamine: Einige Vitamine und Provitamine werden Lebensmitteln zugesetzt, weil sie dort bestimmte Aufgaben erfüllen. So werden Vitamin C (Ascorbinsäure) und die E-Vitamine (Tokoperole) als Antioxidantien verwendet. Provitamin A (Carotinoide) kommt als Lebensmittelfarbstoff (E 160) zum Einsatz. Darüber hinaus wirken sie jedoch auch noch als Vitamine. Einigen Lebensmitteln werden Vitamine zugesetzt, um ihre Qualität aufzuwerten.
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