Zusatzstoffe: So vermeiden Sie sie
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Kaufen Sie kritisch ein und studieren Sie immer die Zutatenliste auf einem Produkt.
Bereiten Sie Ihre Speisen möglichst selbst frisch zu, anstatt auf vorgefertigte Produkte zurückzugreifen -mischen Sie sich beispielsweise Ihre Salatsoßen selbst, anstatt eine fertige zu nehmen. Das gilt auch für Tüten-Salatsoßen.
Überprüfen Sie auch bei bewährten Lebensmitteln immer wieder mal die Angaben auf der Verpackung, denn die Rezepturen können sich ändern.
Lassen Sie Produkte mit stark verarbeiteten Rohstoffen im Regal stehen und greifen Sie lieber zu den natürlicheren Alternativen - wie etwa Naturjoghurt ohne Bindemittel und Konservierungsstoffe, Fruchtsaft statt Nektar oder Limonade mit künstlichen Farb- und Aromastoffen.
Verwenden Sie möglichst keine vorgefertigten Industrieprodukte und Fertiggerichte. Diese sind in der Regel mit Zusatzstoffen überfrachtet.
Essen Sie möglichst nur ungefärbte Lebensmittel oder solche, die natürliche Farbstoffe (Fruchtmark, Rote-Bete-Pulver) enthalten. Da sich 80 % der eingesetzten Farbstoffe in Süßwaren, Süßspeisen und süßen Getränken befinden, sollten Sie um diese einen Bogen machen. Sonst gewöhnen Sie sich unter anderem an einen „übersüßten“ Geschmack. Künstliche Aromen und Geschmacksverstärker beeinträchtigen Ihr natürliches Geschmacksempfinden.
Seien Sie skeptisch bei Lebensmitteln, die unter irgendeinem Werbeslogan verkauft werden - etwa Powerbrot, Sportlerdrink oder Fitnesstopf. Das klingt nur gesund, denn darin ist oft eine unüberschaubare Anzahl von Zutaten enthalten.
Bevorzugen Sie Lebensmittel, auf denen schriftlich ausgewiesen ist „ohne Farbstoffe“, „ohne Konservierungsmittel“ oder „ohne künstliche Aromen“.
Fragen Sie auch bei unverpackter Ware nach den Inhaltsstoffen - das gilt beispielsweise für Brot, Käse oder Wurst. Herkömmliche Bäcker verwenden meist Fertigmischungen mit einer Menge an Zusatzstoffen.
Je länger die Zutatenliste ist, umso mehr ist das Lebensmittel in aller Regel bearbeitet und umso weiter ist es vom Naturzustand entfernt. Der Umkehrschluss funktioniert heute allerdings nicht mehr: Eine kurze Zutatenliste sagt nichts aus über Stoffe, die nicht deklariert werden müssen, sowie über die Stärke der Bearbeitung.
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