Zusatzstoffe: Auf diese Stoffe sollten Sie verzichten
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- Glutamate (E 620 bis E 625), die als „Chinasyndrom" bekannte Kopfschmerzen auslösen und in zu hohen Konzentrationen als Nervengift wirken. Enthalten sind sie in vielen Fertiggerichten und im Essen, das Sie im chinesischen Restaurant erhalten.
- Tartrazin(E 102), ein Farbstoff, der in Getränken oder Desserts verwendet wird.
- Benzoesäure (E 210), ein Konservierungsmittel, mit dem Mayonnaise und Gemüsekonserven haltbar werden.
- Orthophenylphenol (E 231), das pilztötende Konservierungsmittel, mit dem Zitrusfrüchte behandelt werden.
Gerade Letzteres ist sehr gefährlich. Es kann Wachstumsstörungen, Nierenschäden und Blasenkrebs verursachen; schon in kleinen Mengen kannes beim Menschen Übelkeit und Erbrechen verursachen. Zwar ist der Stoff nur zur äußeren Anwendung der Früchte zugelassen, aber beim Schälen kann er sich leicht an Ihren Fingern festsetzen. Daher sollten Sie sich, nachdem Sie eine Zitrusfrucht geschält haben, sehr gut die Hände waschen – noch besser, Sie berühren die Schale so wenig wie möglich und nehmen einen Orangenschäler zu Hilfe.
Functional Food – ein cleveres Marketing mit Vitaminen
Haben Sie schon einmal amerikanische Lebensmittel in der Hand gehabt? Dann ist Ihnen vielleicht eine Besonderheit aufgefallen. In Amerika ist es üblich, dass Lebensmittel mit Vitaminen und Mineralstoffen „verfeinert" werden. So gibt es Milch, die extra Vitamine enthält, damit die Versorgung mit diesen wichtigen Stoffen gesichert ist. Dieses so genannte „fun-ctional food" setzt sich auch in Deutschland immer mehr durch. Lebensmittel, die extra mit Nährstoffen versetzt werden und dadurch auf leichte Weise der Gesundheit dienen sollen, passen sehr gut in unsere Gesellschaft, die sich generell für die Gesundheitsvorsorge zu wenig Zeit nimmt.
Aber was bringen diese veränderten Lebensmittel? Meist wird mit unkonkreten Versprechungen geworben. Sie sollen sich „einfach besser" fühlen oder fit durchs Leben gehen. Diese schwammigen Formulierungen habenihren Sinn, denn die Hersteller dürfen nur mit gesundheitlichem Nutzen werben, wenn er wirklich nachgewiesen ist. Und das ist bei fast allen Lebensmitteln mit angeblich gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen noch nicht der Fall.
So gibt es mittlerweile „erst" eine Margarine, die damit werben darf, dass sie dabei hilft, den Cholesterinspiegel zu senken – diese Tatsache ist durch über 30 Studien belegt.
Ich rate Ihnen: Verlassen Sie sich auf die Natur, statt auf die Industrie. Bleiben Sie altmodisch, wenn es um Ihre Ernährung geht. Greifen Sie zu lebenden Vitaminen aus Obst und Gemüse; auch so können Sie sich rundherum gut ernähren – ganz ohne Chemie.
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