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Vegane Ernährung – was steckt dahinter?

Die vegane Ernährung nahm in jüngster Vergangenheit deutlich an Fahrt auf. Veganismus ist nicht nur „hipp“, sondern beeinflusst auch die Gesundheit äußerst positiv wie viele Studien und Erfahrungswerte zeigen.

Die rein pflanzliche Ernährungsweise sollte jedoch wie jede andere Ernährungsweise auch bewusst und sorgsam gestaltet werden. Hier finden Sie einen Überblick über die gesundheitlichen Vorteile des Veganismus, auf was zu achten ist und warum Tierprodukte mehr schaden als nutzen.

Tierische Proteine versus pflanzliche Proteine

Tierische Eiweiße werden heute für einen Großteil chronischer Leiden sowie Zivilisationskrankheiten verantwortlich gemacht. Der Mensch kann nicht alle Proteine und Aminosäuren aus tierischen Produkten verwerten und verstoffwechseln.

Die nicht verwerteten Stoffe verursachen dann Probleme im Organismus. Anders verhält es sich mit pflanzlichen Proteinen und Aminosäuren, die keine einzige für den Menschen nicht verwertbare Aminosäure aufweisen.

In richtiger Kombination und Menge erhält der Mensch auspflanzlichen Produkten alle Nähr- und Vitalstoffe, die er für einen gesunden Organismus benötigt, ohne dabei unter den krankmachenden Substanzen aus dentierischen Produkten zu leiden. Vegane Ernährung ist also nicht wie oft verbreitet, schlecht für den menschlichen Körper.

Toxine in Tierprodukten

Aber nicht nur das Eiweiß aus Tierprdukten wie Fleisch, Milch, Käse, Ei, Joghurt, usw. belastet den menschlichen Körper und fördert Entzündungen, Krebs und Übersäuerung, sondern auch die sehr hohen Dosen an Medikamenten, die den Tieren zugeführt werden, um in teils höchst katastrophalen Umständen noch überleben zu können.

Ebenso das toxinbelastete Futter, das sie zu fressen bekommen, verbleibt in der Nahrungskette und wird somit auch vom Menschen gegessen. Zusätzlich gibt es Hinweise, dass die durch Stress gebildeten Hormone in den Tieren ebenso negative Auswirkungen auf den Menschen bei Verzehr dieser Tierprodukte haben.

Positiver Einfluss der veganen Ernährung auf die Gesundheit

Vegane Ernährung zeigt bei vielerlei weit verbreiteten Krankheiten wie Diabetes, Arthrose, Gicht, Rheuma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen und Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, Haut- und Schleimhauterkrankungen, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Krebs, Demenz, Stress, etc. sehr gute Erfolge und unterstützt den Organismus darin fitter und gesünder zu werden.

Der Mensch fühlt sich wieder lebendiger, leichter und leistungsfähiger; Schmerzen verschwinden und Medikamente können oft reduziert oder sogar abgesetzt werden. Die Regeneration nach körperlicher Arbeit oder Sport erfolgt viel schneller, das Gewicht kann langfristig reduziert und gehalten werden.

Gleichzeitig erhält der Bewegungsapparat, also Muskeln, Knochen und Gelenke alle wichtigen Vitalstoffe, um kraftvoll seine Arbeit zu leisten. Auch das Gehirn wird sehr gut versorgt und die kognitive Leistung wird oft verbessert.

Ernährungssäulen der veganen Ernährung

Für eine ausreichende und ausgeglichene Zufuhr an allen essentiellen Nähr- und Vitalstoffen für unseren Organismus sollte man den Anteil an frischem Gemüse und Obst in der Ernährung sehr hoch halten. Hier ein paar Fundamente für eine ausgewogene, gesunde und vegane Ernährung:

  • viel rohes Blattgrün (Chlorophyll)
  • Chlorella aus guter schadstoffarmer Quelle (Chlorella versorgt uns mit allen essentiellen Aminosäuren und damit allen Proteinen, die der Mensch braucht, ebenso mit sehr gut verfügbarem Vitamin B 12 (Methylcobalamin), Omega-3 Fettsäuren und vielen weiteren Nährstoffen und natürlich mit Chlorophyll)
  • stilles, gefiltertes Wasser oder sauberes Quellwasser oder gutes stilles Mineralwasser aus Glasflaschen
  • Samen wie Leinsamen (oder Leinöl), Hanfsamen (oder Hanföl) und Chiasamen, die alle ein sehr gutes Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis haben und uns diese essentiellen Fettsäuren zur Verfügung stellen.
  • Kokosöl, das aktuell als eines der gesündesten Fette gilt
  • Avocado, die uns auch essentielle Nährstoffe liefert
  • Sprossen, am besten selbst gezogen, sind die größte Vitalstoffbombe, die existieren kann
  • reife Früchte in Maßen, unreife gar nicht
  • Gemüse und Obst der Saison und so viel wie möglich aus der Region und in guter Bio-Qualität (demeter, Naturland oder Bioland)

Folgende Speisen sollten neben den tierischen Produkten zusätzlich gemieden oder gänzlich aus der veganen Ernährung gestrichen werden:

  • Industriezucker – auch Rohrohrzucker – komplett streichen (Industriezucker ist ein isoliertes und verbranntes Abfallprodukt, frei von Vitalstoffen, säurebildend und damit entzündungsfördernd, krebserregend)
  • Auszugsmehl (Weißmehl) jeglicher Getreidesorten und (Vollkorn-)weizen im Allgemeinen und damit auch alle Weizenprodukte. Grundsätzlich Gluten gering halten oder gänzlich streichen. Bis etwa 2004 lag der Glutenanteil im Weizen bei rund 5%, 2015 sind es 50-75% gewesen. Gluten ist ein Eiweiß, das den Darm entzündet, unabhängig davon, ob jemand glutenintolerant ist oder nicht, es entzündet immer den Darm
  • Kaffee, Nikotin, Alkohol; so selten wie möglich oder nur in Ausnahmen
  • Transfette (lassen unsere Zellmembranen verkleben, sodass kein Stoffaustausch mehr möglich ist, was langfristig zu einer Nährstoffunterversorgung und Toxinanhäufung führt. Es entsteht beim Erhitzen von fast allen Ölen (außer Kokosöl), aber ist auch enthalten in Margarine und den meisten „Fertigprodukten“)
  • Acrylamid (krebserregend. Es entsteht beim Erhitzen von Kohlehydraten)
  • bekannte Toxine wie Pestizide, Quecksilber (Amalgamfüllungen, Impfstoffe, etc.), Insektizide, Aluminium, Fungizide, Herbizide, Blei, Asbest, Hormone und Medikamentenrückstände aus dem Trinkwasser (und Tierprodukten)

Es ist sinnvoll zu Beginn einer Umstellung parallel eine Darmsanierung einzuleiten, um die Darmflora von pathogenen (krank machenden) Bakterien, die durch die „Normalkost“ in Scharen im Darm vorhanden sind, zu befreien.

Gleichzeitig werden bei einer Darmsanierung gesundheitsfördernde Bakterien zugeführt. Zusätzlich kann man sich überlegen, ob man eine durch eine fachkundige Person begleitete Entgiftung durchführen möchte. Doch nie zu viel auf einmal. Eine Ernährungsumstellung selbst braucht Zeit und Achtsamkeit.

Diese Zeit können Sie doppelt nutzen, indem Sie sich nun bewusst nicht nur mit Ihrer Ernährung, sondern damit auch mit sich selbst mehr beschäftigen und sich auch damit Gutes tun. Zudem gibt es immer mehr köstliche vegane Rezepte, die zum Ausprobieren einladen und frischen Wind in die Küche bringen.

Fazit: Die vegane Ernährungsweise öffnet viele neue Türen und ist mindestens wert von jedem mal ausprobiert zu werden.

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