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So ernähren Sie sich blutzuckerfreundlich

Vielleicht meinen Sie, dass Diabetiker-Produkte für Sie genau das Richtige sind. Falls ja sollten Sie bedenken, dass in diesen Nahrungsmitteln der Zucker durch kalorienhaltige Austauschstoffe wie Sorbit, Isomalt und Fruktose ersetzt wird. Da Sie als Diabetiker unbedingt ein eventuelles Übergewicht abbauen sollten, sind diese Produkte eher ungünstig. Am besten nehmen Sie täglich vier bis fünf kleinere Mahlzeiten zu sich, um Blutzckerspitzen zu vermeiden.  Essen Sie aber nicht mehr nach 20 Uhr. In der Nacht läuft der Zuckerstoffwechsel nur noch auf Sparflamme, wodurch der Zucker nur noch unzureichend aus dem Blut in die Zellen transportiert wird. Beim Obst sollten Sie saure Sorten wie Grapefruits, saure Äpfel und Weintrauben bevorzugen, da diese nicht so viel Fruchtzucker enthalten.

Als Diabetiker steht Ihnen eine von der Krankenkasse finanzierte Schulung zu, in der Sie genau über eine optimale Ernährung bei Diabetes unterrichtet werden. Nehmen Sie dieses Angebot unbedingt war, denn geschulte Diabetiker haben nachweislich stabilere Blutzuckerwerte und seltener Folgeschäden als ihre ungeschulten Leidensgenossen.

 

 

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • bartl rosemarie schrieb am 20.11.2012, 08:20 Uhr

    meine diabetologin hat mir weintrauben verboten und hier steht das weinrauben zu den sauren obst gehört und bei diabetes 2 essen darf

  • Herbert Henning schrieb am 20.11.2012, 09:44 Uhr

    Ihre Blutzuckerdarstellung entspricht meinen Beobachtungen. Ständig wird wegen zunehmender Diabetes- u. Übergewichtsproblemen gemec- kert. Aber in den Geschäften u. Bäc- ke reien werden diabetesgerechte Nahrungsmittel immer weniger. Ebenso ist es Unfug, wenn man z. B. Joghurt mit 0,1% Fettgehalt als diät- gerecht bezeichnet,wenn da >40 % Zucker drin sind. Genau so Unfug ist es, wenn man in Säften den richtigen Zucker herausnimmt u. dafür 50 % Fruchtzuckeranteil drin lässt. Dass zu viel Süßstoff ungesund ist, weiss ich. Aber man sollte wenigstens mehr Lebensmittel herausgeben, die einen Zuckergehalt <5 % oder maximal bis 10 % haben. Das reicht geschmacklich völlig aus. Auch gibt es bei so geringen Zuckerwerten keine Nervenschäden - obwohl man Zuc ker z. T. als Nervennahrung bezeich net. Diese Problematik hat mir in dem von mir dargestllten Sinn schon eine Chefärztin für Internistik bestätigt. Ich u. sicherlich auch ande- re Menschen wären Ihnen bestimmt dankbar, wenn Sie in diesem Sinn etwas einleiten könnten.

  • Suffa schrieb am 20.11.2012, 10:42 Uhr

    Weintrauben empfohlen ? Da gehe ich nicht mit! wird doch immer als zu zuckerlastig bezeichnet-wenn auch nur Fruchtzucker.

  • drpe schrieb am 20.11.2012, 15:13 Uhr

    Nicht jeder geht um 22.00 Uhr schlafen. Man soll 2 Stunden vor dem Schlafen nichts mehr schweres essen.

  • Daniela schrieb am 20.11.2012, 15:43 Uhr

    Guten Tag, Sie schreiben "Beim Obst sollten Sie saure Sorten wie Grapefruits, saure Äpfel und Weintrauben bevorzugen, da diese nicht so viel Fruchtzucker enthalten." Bei Grapefruits, saure Äpfel gehe ich mit, aber bei den Weintrauben wurde mir was anderes gesagt? Gibt es hier neuere Erkenntnisse auf die Sie sich berufen? Vielen Dank

  • Lotte schrieb am 21.11.2012, 17:08 Uhr

    Ich dachte immer als Diabethiker sollten Weintrauben vemieden werden, da sie viel Zucker enthalten? Und dass eine kleine Nachtmahlzeit z.B. Joghurt wichtig ist um nicht in Unterzucker zu fallen- vorallem, wenn mehr als 7Std. zw. den Mahlzeiten liegen.