Säfte: Tomatensaft kann Ihr Krebsrisiko senken
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Tomatensaft ist eines der meist-verlangten Getränke im Flugzeug. Auf der Erde dagegen bleibt er oft unbeachtet im Regal stehen. Dabei enthält der Saft immerhin neun Karotinoide, also effektive Pflanzenschutzstoffe. Einer davon ist Lycopin. Er gilt als stärkster Radikalenfänger, ist doppelt so kraftvoll wie Beta-Karotin und genauso stark wie Vitamin E. Eine Auswertung von 35 Studien zum Thema Tomaten und Krebs hat ergeben, dass der regelmäßige, am besten tägliche, Verzehr von Tomaten das Krebsrisiko um bis zu 40 % senkt.
Das gilt vor allem für Lungen-, Prostata-, Magen und Darmkrebs. Diese Risikosenkung ist vor allem dem Lycopin zu verdanken. Darüber hinaus halbieren hohe Lycopinwerte das Herzinfarktrisiko. Lycopin lagert sich an den Blutfetten an und wird so durch den Körper transportiert. Durch den Pflanzenstoff können die Blutfette nicht mehr durch freie Radikale gespalten werden. Es entstehen so keine Abfallprodukte, die sich an den Arterien anlagern und diese verstopfen. Übrigens: Lycopin aus Tomatensaft kann Ihr Körper besser aufnehmen, als wenn Sie frische Tomaten essen, ist also echter Zellschutz zum Trinken.