Säfte: Darauf sollten Sie achten
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Auf jeder Saftpackung finden Sie eine Tabelle mit einer Übersicht über die verschiedenen Vitalstoffe, die Sie mit dem Saft zu sich nehmen, sowie über den Tagesbedarf, den Sie brauchen. Dieser wird angegeben als „Gehalt pro 100 ml“. Trinken Sie ein Glas à 200 ml, sollten Sie damit den minimalen Tagesbedarf decken können.
Finger weg von gezuckerten Säften!
Ausschlaggebend, damit Sie wirklich gesunden Saft kaufen, ist der Fruchtgehalt. Er muss unbedingt 100 % betragen. Das ist ausschließlich bei Fruchtsaft der Fall - dieser enthält auch keinen Zuckerzusatz. Nektar enthält dagegen nur 20 bis 50 % Frucht, der Rest sind Zucker und Wasser. Besonders schlimm sind die so genannten Fruchtsaftgetränke, die gerne auch in praktischen Portionen für unterwegs verkauft werden. Sie enthalten gerade mal 6 bis 30 % Fruchtanteil - bis zu 94 % können also aus Zucker und Wasser bestehen.
Schützen Sie sich mit Multivitaminsaft vor Herzinfarkten
Multivitaminsaft ist der Saft mit der meisten Folsäure — je nach Sorte sind bis zu 100 Mikrogramm pro 100 ml enthalten. Folsäure ist ein Mangelvitamin in Deutschland, dass über 90 % der Menschen in zu geringen Dosen zu sich nehmen. Das Vitamin baut in Zusammenarbeit mit den B-Vitaminen Homocystein ab, das das Herzinfarkt-und Schlaganfall-Risiko deutlich erhöht. Untersuchungen, unter anderem aus Schweden und Amerika, haben ergeben, dass der Genuss eines großen Glases Multivitaminsaft pro Tag bis zu 30 % aller Herzinfarkte und Schlaganfälle pro Jahr verhindern könnte.
Das Plus fur Vegetarier: Menschen, die sich fleischlos ernähren, mangelt es sehr häufig an Vitamin B12. Dieses Vitamin kommt am meisten in Fleischvor. Schnell entwickelt sich so ein B12-Mangel. Multivitaminsaft kann Ihnen auch in dieser Situation helfen, denn mit ihm können Sie Ihren B12-Tages-bedarf von 5 ug einfach decken.