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Ramen: Nudeln schädigen Frauenherzen

Ramen ist ein beliebtes asiatisches Fast-Food. Dabei handelt es sich um Instant-Nudeln, die es auch hier in Deutschland als Fertiggericht zu kaufen gibt. Das solche Fertigspeisen nicht gesund sind, wissen Sie sicherlich. Doch neueste Forschungen haben gezeigt, dass die Nudeln bei Frauen sogar zu Herzerkrankungen und anderen Krankheiten führen können.

Das ist das Ergebnis einer Studie aus Südkorea. Die Forscher hatten die Essgewohnheiten von über 10.700 Menschen zwischen 19 und 64 Jahren untersucht. Dabei teilten sie die Männer und Frauen in zwei Gruppen ein. Die einen aßen eher traditionell. Die anderen nahmen häufig Fast-Food, darunter auch viele Instant-Nudeln zu sich.

Es zeigte sich, dass 68 Prozent der Frauen, die zweimal pro Woche oder noch häufiger zu den Instant-Nudeln griffen, ein deutlich erhöhtes Risiko für das metabolische Syndrom aufwiesen. Dieses kann Herzinfarkte, aber auch Diabetes auslösen und ist normalerweise Folge von Übergewicht und/oder hohem Blutdruck. Doch hier war es anders: das Risiko fürs metabolische Syndrom war auch bei den Frauen deutlich erhöht, die schlank waren, viel Sport trieben und sich – abgesehen von den Nudeln – gesund ernährten.

Die Forscher gehen davon aus, dass der hohe Anteil von Salz, Kalorien und gesättigten Fettsäuren in den Nudeln hierfür verantwortlich ist. Männer sind wahrscheinlich nur deshalb nicht betroffen, weil sie einen anderen Stoffwechsel aufweisen. Auch der Hormonhaushalt kann schuld sein. Beim Abpacken der Nudeln wird Bisphenol A verwendet. Dieser Stoff wirkt sich auf den weiblichen Östrogenhaushalt negativ aus.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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