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Pflanzenmilch hat unterschiedliche Qualitäten

Die Herstellungsweise von Sojamilch stammt aus China und hat dort eine Jahrtausende alte Tradition. Einige hundert Jahre später verbreitete sich die pflanzliche Milch auch in Japan, wo sie den Grundstoff für Tofu lieferte. Sojamilch besitzt einen der Kuhmilch vergleichbaren Anteil an Eiweißen.

In Deutschland darf das Getränk nur unter der Bezeichnung Sojadrink verkauft werden. Nur Milch vom Tier darf Milch heißen. Der Sojadrink hat einen süßlich-nussigen Geschmack. Soja enthält  einen großen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, denen vielfältige gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben werden. Frauen setzen vor allem auf die hormonähnlichen Pflanzenstoffe, die sich auf eine Reihe von Wechseljahrsbeschwerden positiv auswirken sollen.

Reismilch schmeckt sehr mild und leicht nach Reis, kann wässrig und schleimig im Mund sein. Reismilch hat einen sehr geringen Eiweißanteil. Außer Meersalz und einem eventuellen Vanillegeschmack wird der Reismilch gerne Seetangextrakt zu gefügt, um den Kalziumgehalt zu erhöhen. Reismilch eignet sich zur Herstellung von Eis und zum Kochen.

Hafermilch schmeckt deutlich süßlich und nach Hafer. Sie hinterlässt ein angenehmes Gefühl im Mund. Dieser Drink liefert viel Eisen, Vitamin E und Folsäure. Das ist wertvoll für Vegetarier und Schwangere. Für Menschen mit einer Zöliakie ist er allerdings nichts, denn er enthält Gluten. Positiv ist hingegen sein Anteil an Ballaststoffen, die Ihre Verdauung fördern und Sie schneller satt machen. Die Fettsäurezusammensetzung gilt bei Hafermilch als besonders günstig. Dafür liegt der Eiweißgehalt weit unter dem von Kuh- und Sojamilch. Getreidemilch kann auch aus Dinkel, Einkorn oder Roggen hergestellt werden. Getreidemilch eignet sich auch fürs Müsli, als Mixgetränk oder zum Kochen und Backen.

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Helmut Erb
Über den Autor Helmut Erb

Experte im Bereich Sport und Fitness Helmut Erb war weit über 30 Jahre Kampfschwimmer bei der Deutschen Marine. Seine beruflichen […]

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