MenüMenü

So kommen die Transfettsäuren ins Brötchen

Transfettsäuren, gehärtete Fette, sind ungesund. Aber auch, wenn Sie auf industrielle Fertignahrung wie Pizza oder Pommes weitgehend verzichten, sind Sie nicht unbedingt gefeit vor diesen Stoffen, die den schädlichen LDL-Cholesterin-Anteil im Blut erhöhen und so Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen. Gerade Lebensmittel, von denen man es nicht unbedingt erwarten würde, stecken voller Transfettsäuren – so zum Beispiel Brot und Brötchen.

Forscher der Universität Jena untersuchten über 800 Lebensmittel und stellten fest, dass die Ursache für Transfettsäuren in Backwaren auf eine der Zutaten zurückzuführen ist: auf die Margarine. Margarine, die Sie als Endverbraucher im Supermarkt kaufen können, enthält kaum, teilweise sogar keine Transfettsäuren. Margarine für Großverbraucher, also für Bäcker zum Beispiel, steckt voll damit. Dadurch sind Backwaren hochgradig belastet.

Auch hier ist Selbermachen also am Besten – ich rede aus Erfahrung, mein selbstgebackenes Brot wird mir mittlerweile aus den Händen gerissen, so lecker schmeckt es. Ansonsten sollten Sie auch weiterhin auf Lebensmittel verzichten, die „gehärtete Fette“ oder „pflanzliche, zum Teil gehärtete Fette“ enthalten. Ob diese enthalten sind, können Sie meist der Zutatenliste entnehmen. Zudem gilt: in frittierten Lebensmitteln sind auf jeden Fall Transfettsäuren enthalten.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten