Öle/Fette: Was macht Rapsöl so gesund?
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Die Stiftung Warentest stellte bei Analysen ein besonders gesundes Fettsäuremuster fest. Es sei für unseren Körper womöglich noch wichtiger als Olivenöl, das bislang an der Spitze der besten Öle steht. Es hat einen hohen Gehalt an Ölsäure, einen moderaten Gehalt an Linolsäure und wenig gesättigte Fettsäuren. Der besondere Clou des Rapsöls ist ein relativ hoher Anteil an Alpha-Linolensäure, einer für Herz und Kreislauf günstigen Omega-3-Fettsäure. Das macht das Rapsöl auch für den Gebrauch in der Küche empfehlenswert.
Eine ölsäurereiche Kost kann den Cholesterinspiegel senken, ohne gleichzeitig auf günstige Blutfette Einfluss zu nehmen. „Außerdem ist bei einer ölsäurereichen Ernährung das LDL-Cholesterin weniger anfällig für oxidative Veränderungen. Insbesondere oxidiertes LDL-Cholesterin fördert die Entstehung von Arteriosklerose“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Claudia Müller. Die im Rapsöl ebenfalls enthaltenen Omega-3-Fettsäuren zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die auch in Kaltwasserfischen wie Makrele, Lachs und Hering enthalten sind. Sie bringen viele positive Wirkungen mit - etwa auf den Blutfettspiegel, die Blutgerinnung, rheumatische Erkrankungen, Diabetes und die Neigung zu Fehlgeburten. Ein optimales Verhältnis der verschiedenen Fettsäuren untereinander senkt offenbar das Risiko für Herzund Kreislauferkrankungen, Krebs und Rheuma noch weiter.
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