Öle/Fette: Transfettsäuren sind herzschädlich
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In puncto Herzschädlichkeit stehen die Transfettsäuren den gesättigten Fettsäuren nicht nach – im Gegenteil scheinen sie Arteriosklerose und koronare Herzkrankheit (Verengung der Herzkranzgefäße) noch stärker zu begünstigen als die gesättigten Fettsäuren, die sich vor allem in Produkten tierischer Herkunft finden. Das zeigen zahlreiche neuere Studien, unter anderen die amerikanische Studie an 80.000 Krankenschwestern, deren Ernährung und Gesundheitszustand über Jahre beobachtet wurden.
Transfettsäuren erhöhen den Blutspiegel an schädlichem LDL-Cholesterin sowie Lipoprotein(a) und Triglyzeride – alles Blutfette, die zur Verengung der Blutgefäße beitragen. Das herzschützende HDL-Cholesterin hingegen senken sie.
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Transfettsäuren finden sich nicht nur in rotem Fleisch und Milchprodukten, sondern vor allem und in höherem Maße in vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln und Fertigprodukten, insbesondere in Fettgebäck (Keksen, Fertigkuchen), in Crackern, Chips und Pommes frites. Sie entstehen, wenn Hersteller Pflanzenöle mit Wasserstoff härten. Das macht das Öl haltbarer und dicker, so daß es besser verarbeitet werden kann.
Auch verschiedene Margarinesorten enthalten Transfettsäuren. Sie verhelfen der Margarine, die ja überwiegend aus Pflanzenölen besteht, zu ihrer butterähnlichen Beschaffenheit. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Frankfurt empfiehlt, Margarinesorten zu wählen, die einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren haben. Das bietet die größte Sicherheit. Diätmargarine enthält laut DGE keine Transfettsäuren.
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