Öle/Fette: Schlechte Fette machen krank
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Ich warne Sie vor Fett — und zwar vor dem falschen Fett. Vor tierischen Fetten und Transfettsäuren, den so genannten gesättigten Fetten.
Tierische Fette sind die Fette, die Sie in Wurst oder Fleisch finden. Sie lagern sich an den Zellwänden an, machen diese steif und unbeweglich. Die Arterien verhärten, verengen sich. Das Blut kann immer schlechter passieren. Schließlich sind die Arterien so verstopft, dass das Blut nicht mehr durchkommt. Geschieht das in der Nähe des Herzens, kommt es zum Herzinfarkt, in Gehirnnähe zum Schlaganfall.
Zudem stehen tierische Fette im Verdacht, Prostata-, Eierstock- und Brustkrebs zu fördern. Durch die unbeweglichen Zellwände werden die Erbinformationen nicht mehr ausreichend vor Umweltschäden oder Strahlung geschützt. Sie mutieren — das ist der Auslöser von Krebs.
Außerdem erhöhen tierische Fette das Alzheimer-Risiko. Ernähren Sie sich zu fett, wird in Ihrem Körper der so genannte oxidative Stress gesteigert. Es bilden sich über Jahre hinweg zu viele freie Radikale, die die Ablagerung des Beta-Amyloids fördern, was wiederum Alzheimer auslöst.
Transfettsäuren sind Fette, die sich auch hinter der Bezeichnung „gehärtete Fette" verstecken. Sie sind in allen Lebensmitteln enthalten, die industriell verarbeitet werden. In Pommes genau so wie in manchen Keksen oder in Eis. Transfettsäuren haben die Eigenschaft, die Zellwände so zu verhärten, dass Insulin nicht mehr so einfach andocken kann. Dadurch hat es der Zucker schwerer, in die Zellen einzudringen. Schon wenn Ihre tägliche Nahrung nur 2 % Transfettsäuren enthält, steigern Sie Ihr Diabetes-Risiko um 40 %. Können Sie sich vorstellen, wie viel diese 2 % sind? Bei einem durchschnittlichen Menschen entspricht das 30 Kalorien. Diese 30 Kalorien, gewonnen aus Transfettsäuren, stecken in einer Tüte Pommes Frites.
Auch bestimmte pflanzliche Fette sollten Sie sparsam verwenden. Dazu gehören Distelöl, Weizenkeimöl, aber auch Soja- und Sonnenblumenöl. Diese enthalten Omega-6-Fettsäuren. Solche Fettsäuren beeinflussen das Gleichgewicht der Gewebshormone, der so genannten Eicosanoide. Nur wenn deren Gleichgewicht aber stimmt, werden die anderen Hormone im Körper zur richtigen Zeit stimuliert oder gehemmt, und die Organfunktionen laufen geregelt ab.
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