Öle/Fette: Die richtigen Fette für's Gehirn
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Öle/Fette
GNL5356
Fett macht dick, krank und dumm - für die meisten Fette stimmt das wirklich. Es gibt aber auch die entscheidenden Ausnahmen. Enthalten Sie Ihrem Gehirn das richtige Fett vor, können Sie damit ebenfalls schwere Schäden an Ihrer Gesundheit anrichten. Aber was ist das richtige Fett? Und wie bekommen Sie es? Das ist gar nicht so schwer, denn ich zeige Ihnen, worauf Sie bei Fetten achten müssen.
Wenn Sie zu viel Fett zu sich nehmen, erhöhen Sie Ihr Demenzrisiko - nein, Sie verdoppeln es sogar. Das haben Sie oft gehört und können es so unterschreiben, oder? Die Aussage stimmt aber so nicht ganz. Wie immer müssen Sie differenzieren. Denn es gibt Fette, die Ihr Gehirn sogar braucht, damit Sie schneller denken können.
Diese Fette lassen Sie langsam verblöden
Ernähren Sie sich überwiegend von tierischen Fetten (wie aus Fleisch oder Wurst) und dazu noch von Pommes oder Pizza, dann nehmen Sie große Mengen Fett zu sich, das Sie auf Dauer tatsächlich verblöden lässt. Nämlich Fette aus so genannten gesättigten Fettsäuren. Diese haben eine vorherrschende Eigenschaft: sie verstopfen Ihre Arterien - auch die in Ihrem Gehirn. Darüber hinaus sucht sich Ihr Körper natürlich einen Speicherplatz für dieses "Zuviel" an Fett. Geeignet sind dafür Bauch, Hüften - und natürlich die Kanäle, die Ihr Gehirn durchziehen. Und auf Dauer ist Ihr Denkapparat so zugekleistert mit all dem überschüssigen Fett, dass Sie keine Chance mehr haben, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen.
Diese Fette machen Ihr Gehirn fit
Aber bestimmte Fette verkleistern Ihre grauen Zellen nicht, sie mieren sie sogar. Immerhin besteht Ihr Gehirn zu 60 % selbst aus Fett. Ein Drittel davon sind Omega-3-Fette. Der Nachteil an diesen Fetten, von denen Ihr Gehirn immer wieder Nachschub braucht: Sie können sie nicht im Supermarkt kaufen. Das Fett, das Sie für klares Denken brauchen, ist nicht haltbar. Es ist auch nicht haltbar zu achen: durch kein industrielles Verfahren. Nach einigen Tagen ist es ranzig. Sie bekommen es nur in frischen Lebensmitteln.
Diese Omega-3-Fette, die wichtig für Ihr Gehirn sind, müssen Sie also dringend über Ihre Nahrung zuführen. Denn auch ein Mangel an diesen Fit-Fetten ist gefährlich. Verzichten Sie, anscheinend ja zu Gunsten Ihres Gehirns, auf jedes Fett, fehlt diesem sein wichtigster Stoff, den es zum Denken braucht. Es läuft dann alles nicht mehr richtig rund in Ihren kleinen grauen Zellen.
Omega-3-Fettsäuren halten darüber hinaus nicht nur Ihr Gehirn fit, sondern auch Ihr Herz. Sie können vor Krebs, Arthritis, Migräne und Asthma schützen und hemmen Entzündungen. Zudem regulieren sie das Immunsystem und - so haben neueste Forschungen aus den letzten beiden Jahren ergeben - sie helfen gegen Depressionen.
Das richtige Fett beugt Alzheimer vor
Wir wissen heute, dass ein Mangel an richtigen Fetten sogar Gehirnerkrankungen auslöst. Anders gesagt: Mit ausreichend Omega-3-Fettsäuren können Sie Alzheimer vorbeugen. Diese Fette verhindern nämlich, dass sich im Gehirn schädigende Ablagerungen bilden. Aber Vorsicht: Das funktioniert nicht, wenn die Krankheit schon zugeschlagen hat. Also beugen Sie vor - und bleiben Sie mental möglichst lange fit.
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Kostenlose Newsletter
Gratis Gesundheits-Tipps
per E-Mail
Fang an! Die Jagd nach dem Schweinehund
Raus aus der Bequemlichkeit – Rein in den Fitness-Lebensstil.
Klicken Sie hier für weitere Informationen zu Fang an! Die Jagd nach dem Schweinehund