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Rotkohl: Ideen zum Genuss des roten Superfoods

Was halten Sie davon, öfter Rotkohl auf den Tisch zu bringen? Das ist Ihnen zu altmodisch? Dann unterschätzen Sie den guten alten Kohl gewaltig. Denn Rotkohl gehört unter den heimischen Gemüsearten zu den Superfoods, also einem Lebensmittel mit einem besonders hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen.

So vermeiden Sie, dass Dr. Rotkohl „müffelt“

Aber wie geht man mit dem Kohlgewächs richtig um, vor allem damit er beim Kochen nicht „müffelt“? Beim Kohlkochen entsteht nämlich immer ein leicht strenger Geruch, weil stark riechende schwefelhaltige Substanzen frei gesetzt werden. Wenn Sie etwas Sellerie dazu geben, wird der Geruch abgemildert. Nehmen Sie ein scharfes Messer zur Hand und ein Schneidbrett aus Glas oder Kunststoff. Das können Sie später besser vom roten Kohlsaft reinigen als ein Holzbrett. Brechen Sie die welken Außenblätter ab und schneiden Sie den Strunk heraus. Mit einem scharfen Messer schneiden Sie nun die Mittelrippen aus den äußeren Blättern am Kopf heraus. Dann teilen Sie den Kopf in Viertel und schneiden ihn quer in sehr schmale Streifen. Das geht auch mit einem Gurkenhobel oder einer Küchenmaschine. Köche der gehobenen Küche machen es etwas feiner, aber umständlicher: Sie teilen den Kohl nur in zwei Teile und ziehen nacheinander die Blätter von den Hälften ab. Dann legen sie die Blatthälften aufeinander, schneiden sie einmal durch und dann quer in sehr feine Streifen.

Wenn Sie Rotkohl laut Rezept im Ganzen blanchieren müssen, schneiden Sie ebenfalls zunächst die Außenblätter ab und entfernen den Strunk großzügig. Lassen Sie den Kopf mit der Strunkseite nach unten in einen großen Topf mit siedendem Salzwasser gleiten und köcheln Sie ihn 15 Minuten. Dann wenden Sie ihn und lassen es noch einmal kurz köcheln. Danach können Sie mit einer Schaumkelle und einer Gabel vorsichtig die Blätter voneinander trennen. Übrigens: Wenn Sie rote Finger vom Pflanzensaft vermeiden möchten, tragen Sie am besten Gummihandschuhe beim Zerkleinern. Ansonsten hilft Ihnen Zitronensaft gegen die verfärbten Finger.

Die richtigen Garzeiten

  • grob geschnitten: 45 Minuten
  • fein gehobelt: 30 Minuten
  • fein gehobelt, ohne Blattrippen: 20 Minuten

Rezept für Rotkohlsalat

Zutaten für zwei Personen:

  • 300 g Rotkohl
  • 50 g Rosinen
  • 1/2 TL geriebener Meerrettich
  • 1 bis 2 EL Rotweinessig (oder Himbeeressig)
  • 1 TL Johannisbeergelee
  • 1/2 TL fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas Kümmel (nach Geschmack)

Rotkohl vorbereiten und in sehr feine Streifen schneiden. Kohl mit Salz und Zucker bestreuen und so lange stampfen, bis Flüssigkeit austritt. Dann die Rosinen unterheben. Aus Meerrettich, Essig, Johannisbeergelee, Zitronenschale und Öl eine Salatsauce rühren. Über den Kohl geben, mischen und gut durchziehen lassen. Noch einmal herzhaft abschmecken.

Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, können Sie den Kohl auch blanchieren, gut abtropfen lassen, in feine Streife schneiden und mit der Salatsauce mischen. In die Salatsauce können Sie nach Geschmack auch fein geschnittene, in Wein gar gezogene Aprikosen, einige Tropfen Nussöl, drei Esslöffel roten Traubensaft, eine klein gehackte rote Zwiebel oder einige geröstete Walnuss- oder Pinienkerne geben.

Rezept für Rotkohl-Smoothie

Genießen Sie Rotkohl doch mal ganz modern als Smoothie. Das gelingt Ihnen ganz schnell. Für die Zubereitung benötigen Sie einen Standmixer.

Zutaten für 0,4 Liter Smoothie:

  • 2 Rotkohlblätter (möglichst zart)
  • 1 kleiner Apfel (ohne Kerngehäuse)
  • 5 getrocknete Datteln
  • 1 Handvoll Heidelbeeren oder Himbeeren (TK oder frisch)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 250 ml kaltes Wasser (ohne Kohlensäure)

Rotkohlblätter und den Apfel waschen und grob kleinschneiden. Datteln grob hacken. Alle Zutaten im Mixer pürieren. Ist Ihr Smoothie zu dickflüssig, geben Sie noch etwas Wasser zu.

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Alte Kommentare
  • Kittler Arnd schrieb am 24.09.2009, 12:56 Uhr

    ohne kommentar zum rezept: So bereite ich einen Rotkohlsalat Sie für 2 Personen zu: