Gemüse: Wintersalate liefern Ihnen reichlich Mineralstoffe
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Salat hat in den vergangenen Jahren die Speisekarten erobert wie kaum ein anderes Lebensmittel. Denn er ist von Haus (ohne fettreiche Sauce) kalorienarm, da er zum größten Teil aus Wasser besteht, macht satt, steckt voller Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe – ist also der Inbegriff der gesunden Küche. Mit pikanten, fettarmen Saucen und kleinen Beilagen wird Salat für viele zur leichten Mahlzeit, die nicht belastet und nicht dick macht.
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So hält sich Salat am besten
Damit der Salat länger frisch bleibt, wickeln Sie ihn am besten in Zeitungspapier ein und legen ihn in die Gemüseschale Ihres Kühlschranks. Zwar hört man immer wieder den alten Küchentrick, welken und leicht angeschlagenen Salat für eine Weile lang in Zuckerwasser zu legen und ihn so wieder fit zu machen. Das können wir Ihnen jedoch nicht empfehlen: Werfen Sie den Salat besser weg. Denn Bakterien könnten das Nitrat in Nitrit umgewandelt haben, und dann entstehen in Ihrem Magen zusammen mit Eiweiß Nitrosamine, die in Verdacht stehen Krebs auszulösen.
Am frischesten sind Salate mit glänzenden, festen und knackigen Blättern. Nehmen Sie den Salat erst kurz vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank und servieren Sie ihn gleich nach dem Zubereiten. Geben Sie in die Salatsauce -auch wenn Sie ihn mit Essig angemacht haben – einen Schuss Zitronensaft. Das Vitamin C verringert den Abbau von Nitrat zu Nitrit. Verwenden Sie immer gutes kalt gepresstes Öl, am besten Olivenöl, Trauben- oder Kürbiskernöl.
Die meisten Salate sind ganzjährig bei uns erhältlich. Die Freilandsaison beginnt für die heimischen Frühjahrs- und Sommersalate wie Kopfsalat oder Pflücksalat im Mai und endet im Oktober. Wintersalate wie Chicorée, Feldsalat oder Endivie stehen jetzt in vollem Saft. Wenn sie nicht aus regionalem Anbau stammen, werden sie meist aus französischem oder italienischem Freilandanbau importiert.