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Gärtnern: Obst- und Gemüse an Schnellstraßen stark belastet

Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten scheint für immer mehr Menschen eine Alternative zu durch EU-Normen standardisierten und teilweise nicht besonders geschmackvollen Lebensmitteln zu sein.

Und schon kommt die Frage auf: Wie belastet sind denn eigentlich die Nahrungsmittel aus der eigenen Zucht? Exemplarisch für Berlin gibt es nämlich nun Daten, die erhoben wurden, um die Schadstoffbelastung von Obst und Gemüse, dass in Privatgärten angebaut wird, zu ermitteln.

Es zeigte sich, dass die Schwermetallbelastung in einigen Bereichen deutlich höher war, als in Waren aus dem Supermarkt. Schaut man allerdings genauer hin, wo diese belasteten Lebensmittel gefunden wurden, ist dieses Teilergebnis der Untersuchung kein Wunder: Es handelte sich um Obst und Gemüse aus Gärten, die direkt an viel befahrenen Straßen lagen.

Bei Nahrungsmitteln aus Gärten, die durch Barrieren geschützt waren oder hinter hohen Gebäuden lagen, war die Belastung deutlich geringer. Und auch in Gärten, die von Hecken umgeben waren, wuchs erheblich weniger belastetes Obst und Gemüse.

Interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens eine Studie aus England, die die Vor- und Nachteile von selbst angebautem Obst und Gemüse gegenüber stellt. Und hier zeigte sich, dass – wenn Ihr Garten nicht direkt an einer vielbefahrenen Autobahn oder Schnellstraße liegt – Gärtnern und der Eigenanbau von Obst und Gemüse große Vorteile hat. Denn neben dem – doch recht gesunden – Ergebnis bewegen Sie sich viel, wenn Sie Ihren Garten bewirtschaften. Zudem sind Sie an der frischen Luft – und Sie freuen sich über die selbst gezogenen Pflanzen, wenn sie gut wachsen und gedeihen. All dies ist Grund, warum der Obst- und Gemüseanbau in vielen Fällen wirklich zu empfehlen ist.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • Dannyhapunkt schrieb am09.07.2012, 17:27 Uhr

    Na, da bin ich ja auf der grünen Seite. Mein kleiner Garten liegt hinter meinem Haus, das an einer Stichstraße liegt. Ich habe Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini, Radieschen, Himbeeren und Erdbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren, Sauerkirschen, Süsskirschen (die aber immer von den Vögeln gefressen werden) und einen kleinen, noch im Topf stehenden Apfelbaum. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich meinen Salat ernten kann und mit Petersilie und Schnittlauch verspeise. Leider macht das schlechte Wetter (viel Regen und Wind) mir dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung. Bisher konnte ich nur Salat, Kräuter, Radieschen , Gurken, Zucchini , Sauerkirschen und die roten Johannisbeeren ernten. Das andere alles kommt leider nicht so richtig.

  • Engelmann schrieb am09.07.2012, 19:48 Uhr

    Na selbstvertsändlich muss hier von den Inseaffen Kredick geübt werden, da sie die D. sowieso nicht mögen.