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Chicorée – ein wahrer Gesundbrunnen

Mögen Sie Chicorée? Manche Menschen können dieses Gemüse nicht leiden, aufgrund seines bitteren Geschmacks. Aber gerade dieser Geschmack, besser gesagt, die Stoffe, die diesen Geschmack verursachen, machen Chicorée gesund. Denn verantwortlich hierfür sind so genannte Bitterstoffe. Und diese haben große Auswirkungen auf Ihre Gesundheit:

  • Der Bitterstoff Intybin, den die Blätter des Chicorée enthalten, regt die Leber an. So arbeitet der Stoffwechsel auf Hochtouren. Außerdem sorgen weitere enthaltene Bitterstoffe dafür, dass das Nahrungsfett verbrannt wird und keine Fettpölsterchen bildet.
  • Ebenfalls die Bitterstoffe sind es, die Galle und Bauchspeicheldrüse anregen. Beide produzieren mehr Sekret und verbrauchen dafür Cholesterin, das im Blut enthalten ist. So kann das LDL-Cholesterin um rund 10 Prozent verringert werden.
  • Kalium, Phosphor und Kalzium nehmen Sie durch den Verzehr von Chicorée auf. Wichtig sind diese Vitalstoffe, um Säuren im Körper abzubauen. So beugen Sie einer Übersäuerung vor – diese kann zu Allergien oder Entzündungsprozessen führen.
  • Chicorée liefert Ihnen Inulin. Dabei handelt es sich um einen Stoff, der die Darmflora unterstützt. So verbessert er Ihr Immunsystem und kann laut Wissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität Jena sogar vor Darmkrebs schützen.
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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • Dr Eckehard A Hilf schrieb am 28.01.2014, 03:08 Uhr

    Wie steht es mit Radicchio-Salat, der auch bitter schmeckt. Früher war Endiviensalat ebenfalls bitter; hat man da die Bitterstoffe inzwischen rausgezüchtet?