Sicherlich ist es nicht einfach und manchmal gar nicht möglich, Zucker gänzlich zu entgehen. Sie können auf Fertiggerichte weitestgehend verzichten, so viel wie möglich selbst kochen und backen — aber schon wenn Sie Marmelade kochen, brauchen Sie einen gewissen Teil Zucker.
Aber abgesehen davon können Sie in allen anderen Rezepten den enthaltenen Haushaltszucker durch die gesunden Alternativen ersetzen. Diese sind sehr lecker, haben aber nicht die gefährlichen "Nebenwirkungen" von Haushaltszucker:
Ahornsirup: Das ist der Sirup, der aus dem Zuckerahornbaum gewonnen wird. Die Bäume werden angeritzt, der Saft aufgefangen und eingekocht. Aus 50 Litern des Saftes entsteht 1 Liter Sirup, der in verschiedene Geschmackskategorien eingeteilt wird:
- AA: heller, feiner Sirup mit mildem Geschmack;
- A aromatischer, bernsteinfarbener Sirup;
- B: karamellartig schmeckender, dunkler Sirup;
- C: dunkler Sirup mit Malzgeschmack;
- D: sehr unangenehmer Geschmack, nicht zu empfehlen
Sie können diesen Sirup verwenden, um z. B. Desserts zu süßen.
Apfeldicksaft: Ist auch bekannt als Apfelsüße und besteht aus gepress-ten und eingedampften Äpfeln. Er schmeckt leicht säuerlich und nach der ursprünglichen Frucht. Sehr gut geeignet ist er, um Milchprodukte zu süßen, oder als Zuckerersatz in Soßen.
Birnendicksaft: Die Birnen werden entsaftet und der Saft wird eingedampft. Birnendicksaft eignet sich, um Salatdressings, Müsli, aber auch Getränke zu süßen.
Agavendicksaft: Wird beim Erhitzen der Agave gewonnen und anschließend eingekocht. Er eignet sich sowohl für die Zubereitung von Soßen und Dressings als auch für das Süßen von Milchprodukten und Getränken.
Zuckerrübensirup: Besteht aus Rübensaft, der zu dickflüssigem Sirup eingekocht wird. Er hat einen leicht sauren Geschmack, schmeckt aber gleichzeitig karamellartig. Zuckerrübensirup ist eine ideale Brotaufstrichalternative. Auch Müsli und Jogurt können Sie damit süßen. Zudem können Sie ihn über einen Braten pinseln, dieser erhält dadurch eine schöne braune Kruste.
Reismalz oder Gerstenmalz: Eignen sich, um Zucker in Koch- und Backrezepten zu ersetzen. Es handelt sich dabei um langsame Zucker, die Ihre Bauchspeicheldrüse nicht belasten und daher auch für Diabetiker geeignet sind.
All diese Alternativen bekommen Sie im Supermarkt, im Reformhaus oder im Naturkostladen.