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Molke ist ein “Abfallprodukt” der Käseherstellung

Molke ist das ideale Wellness-Elixier: Sie entschlackt, entwässert, hilft beim Abnehmen und macht die Haut klar. Zudem ist sie ein Naturprodukt und hat keine Nebenwirkungen. Molke wird bei der Herstellung von Käse gewonnen, wenn die Milch „dickgelegt“ wird. Der Milch werden Labenzyme oder Milchbakterien zugesetzt, die dazu führen, dass die Milcheiweiße gerinnen und sich das Wasser von dieser festen Masse trennen. Die dicken Bestandteile, aus denen dann der Käse gewonnen wird, heißen Käsebruch. Der grün-gelbliche Wasserbestandteil ist die Molke.

Man unterscheidet Süß- und Sauermolke:

  • Zur Herstellung von Hart-, Schnitt- und Weichkäse werden der Milch Labenzyme zugesetzt, damit sie gerinnt. Dabei entsteht Süßmolke.
  • Zur Herstellung von Quark, Frischkäse oder Dickmilch werden der Milch zur Gerinnung Bakterien zugefügt. So entsteht die Sauermolke.

Um die Molke in den Verkauf bringen zu können, muss sie behandelt werden, denn nach etwa zwei Stunden Lagerzeit nimmt sie einen unangenehmen Geschmack an und verdirbt. So wird sie beispielsweise durch das Einleiten von heißem Wasserdampf oder Sprühtrocknung konserviert. Molke wird in Reformhäusern und Bioläden als Getränk, als Pulver für den Drink, zur Körperpflege und als Tütensuppe angeboten.

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